14.02.2017 Technogroup bleibt auf Wachstumskurs

Erfolgsschlager „Shared Services“

Von: Esther Fuchs

Die Technogroup IT-Service GmbH setzte ihren Wachstumskurs auch 2016 fort. So konnte der Gesamtumsatz in der DACH-Region gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent auf 31,5 Mio. Euro gesteigert werden. Hiervon wurden knapp 90 Prozent mit Laufzeit-gebundenen Serviceverträgen erzielt.

Claus Fischer, Gründer und Geschäftsführer der Technogroup IT-Service GmbH, Hochheim

„Die Marktführerschaft weiter ausbauen“ war 2016 die Devise des Hochheimer RZ-Dienstleisters Technogroup. Nach dem Zukauf der Econocom Managed Services AG wurde 2016 die Tradefinity Maintenance GmbH mit Niederlassungen in Frankfurt und Hamburg übernommen, spezialisiert auf Wartung und Services im IT-Bereich.

240 Mitarbeiter in 36 lokalen Servicestützpunkten betreuen heute rund 4.000 Endkunden. Gegenüber 2015 konnte damit die Anzahl der Vertragspartner erheblich gesteigert werden. In das Netzwerk der Technogroup sind derzeit über 290 Systemhaus-Partner mit eingebunden. Durch diese Art der Organisation will Claus Fischer, Gründer und Geschäftsführer der Technogroup, Kundennähe und überdurchschnittliche kurze Reaktionszeiten garantieren. Auch deshalb wurde Ende 2016 in Leipzig ein neues Büro eröffnet, das neben Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München und Stuttgart sowie der Zentrale in Hochheim die sechste Niederlassung in Deutschland ist.

Service-Angebot erweitert

Im zweiten Quartal 2016 wurde das Dienstleistungsangebot um die neuartigen „Shared Services“ erweitert, deren sieben Leistungsmodule es laut Fischer möglich machen sollen, den IT-Betrieb zu orchestrieren, ohne ihn outsourcen zu müssen. Der Kunde entscheidet, welche der IT-Arbeiten durch die Technogroup-Experten durchgeführt werden und welche von Mitarbeitern im eigenen Unternehmen. „Shared Services von Technogroup macht IT-Outsourcing überflüssig“, erklärt Claus Fischer. Das Angebot hätte besser nicht sein können; man habe bereits im ersten Jahr mit diesem Konzept 10 Prozent des Gesamtumsatzes erreicht.

In diesem Jahr will Fischer das Geschäft mit Banken und Versicherungen weiter ausbauen. Auch der Bereich IT-Medizin soll weiter forciert werden. Weitere Märkte auf der Agenda sind Behörden, Energiewirtschaft und Kassensysteme.

„Zugekaufte Unternehmen zu integrieren, ist generell eine große Herausforderung“, kommentiert Fischer das Geschäftsjahr 2016. „Wir haben diese Aufgabe gut bewältigt.“ Die Mitarbeiter seien letztlich der Schlüssel für die erfolgreiche Entwicklung. „Wir haben in den letzten 15 Monaten mehr als 70 neue, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter hinzugewonnen. Dies ist auch die richtige Strategie, 2017 weiter zu wachsen.“

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