Zentral und global: Eckarts Blueprint für neue Geschäftsprozesse

Farbe bekannt

Die Eckart GmbH in Hartenstein hat sich entschieden, ihr derzeitiges Produktions- und Logistiksystem abzulösen und zukünftig in mit dem bereits im Finanz- und Instandhaltungsbereich eingesetzten SAP-System zu verschmelzen.

Die Eckart-Gruppe, ein Unternehmen der Altana AG, ist ein weltweit rund 1.850 Mitarbeitern aktiver Hersteller von Metallic- und Perlglanz-Pigmenten sowie Metallic-Druckfarben.

Eckart, deutscher Hersteller von Metallic und Perlglanz-Pigmenten, hat vor der Einführung von SAP ERP 6.0 die Geschäftsprozesse hinterfragt. Als Projekt- und Implementierungspartner fertigte Active Business Consult aus Wiesbaden einen „Blueprint“ an, in dem die zukünftigen Prozesse nach den Anforderungen von Eckart neu gestaltet und umfassend dokumentiert wurden. Ziele waren z.B. die Verkürzung von Lieferzeiten oder die Optimierung der Bestände.

Der Blueprint soll jetzt Zug um Zug zur globalen und unternehmensweit einheitlichen SAP-gestützten Prozess-Plattform umgesetzt werden, in die dann alle Niederlassungen weltweit integriert werden sollen. Das gemeinsam entwickelte Prozessmodell soll die Basis dafür bilden, die gesamte Supply Chain zu verbessern und den Fokus strikt auf die Kundenorientierung auszurichten.

Weil neben der Prozessqualität auch die Prozesssicherheit verbessert werden sollte, geht mit der Software-Umstellung auch die unternehmensweite Vereinheitlichung und Standardisierung aller wesentlichen Geschäftsprozesse einher. Außerdem werden durchgängige Planungsprozesse zur Ableitung verlässlicher Vorgaben für die Materialbedarfsplanung eingeführt. „Mit dem Blueprint haben wir eine stabile Basis für die geplante SAP-Einführung geschaffen“, erklärt Rudolf Schmitt, der verantwortliche Projektleiter bei Eckart. Die geschäftlichen Aspekte in Produktion, Logistik und Vertrieb seien „vollumfänglich abgedeckt“ und entsprechen dem beabsichtigten neuen Prozessansatz des Unternehmens.

Eckart plant, ab 2014 eine zentrale SAP-Standardlösung für alle Logistik-Prozesse zu betreiben. Angestrebt ist dabei die Transformation der gewachsenen Prozesse in eine einheitliche und vereinfachte Prozesslandschaft. Zugleich wird sich die Systemkomplexität enorm reduzieren und die Wartungsfreundlichkeit und Systemsicherheit erheblich erhöhen. Die Zahl der bisherigen Schnittstellen verringert sich um 80 Prozent.

www.active-consult.com

www.eckart.de

Bildquelle: Eckart

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