Arne Wiehe, Produktmanager PIM und E-Commerce bei Lobster
Gleichzeitig erwarten End- und Geschäftskunden statt einfacher Produktdarstellung Mehrwerte und Komfortfunktionen, wie einen Konfigurator oder Suchfilter mit Produktmerkmalen zur Produktauswahl. Das Motto lautet: Finden statt Suchen!
Je größer das Sortiment und je internationaler der Shop, umso komplexer wird das Handling von kleinteiligen Produktdaten, von Übersetzungen, zugehörigen Medien und der Sortimentsverwaltung. Deshalb übernimmt in allen größeren Shop-Installationen ein System für das Produkt-Informations-Management (PIM) die zentrale Bereitstellung der Produktdaten.
Dabei ist es wichtig, dass Shop und PIM gut aufeinander abgestimmt sind, um z.B. Produktänderungen ad hoc und ohne zusätzliche Programmierung in die Shops überspielen zu können. Sind PIM-System und Shop nicht nur über einen simplen Import-Export-Mechanismus, sondern wie der Lobster_pim und Lobster_shop über eine native Schnittstelle miteinander verbunden, liefert das Verbundsystem entscheidende Vorteile:
- Es bedarf bereits beim initialen Aufbau keiner Schnittstellen-Abstimmung, was im Projekt viel Zeit, Geld und Nerven spart.
- Im täglichen Betrieb werden alle Änderungen individuell, transparent und vollautomatisch an die Shops übermittelt.
- Die Steuerung von Kampagnen, lokalen Sortimenten oder die Abbildung neuer Sortimentsbereiche mit eigenständigen Attributsätzen kann vollständig über das Produktmanagement im PIM erfolgen.
- Von der Darstellungsform der Produkte bis hin zur Verwendung der Attributfilter wird alles im PIM definiert und nach nur einem Klick direkt vom Shop interpretiert.
Dank dieser Flexibilität können Sortimente schneller geplant und ohne Mehrkosten umgestellt werden – was bei heterogenen Systemen viel Vorbereitung, Programmierarbeit und Mehrkosten bedeuten würde.