Vision Solutions bringt „Availability Appliance“ auf den Markt

Für Einsteiger

In Nordamerika hat Vision Solu­tions jetzt die Verfügbarkeit einer „Availability Appliance Powered by IBM Power System“ angekündigt.

Vision Solutions bringt „Availability Appliance“ auf den Markt

Dabei handelt es sich um eine IBM-i-Plattform auf einem Servermodell Power 720 mit der vorkonfigurierten Hochverfügbarkeits-Software ­Mimix 7 Professional. „Diese Appliance ist eine Kombination aus Hardware, Software und bestimmten Services, um sie in Betrieb zu nehmen“, erläutert Bill Hammond, Produktmarketing-Manager bei Vision ­Solutions im Gespräch mit DV-Dialog die Produkt­idee. Sie sei gemeinsam mit IBM und dem Distributor Arrows Electronics entwickelt worden. Arrows übernehme auch die Auslieferung und Installation der Appliance, zunächst allerdings nur in Nordamerika.

„Auch wenn die Vermarktung in Amerika startet: Die Appliance ist  für den Weltmarkt konzipiert“, macht Hammond klar. „Sie wird also auch in Deutschland erhältlich werden. Nur wann genau das sein wird, kann ich allerdings jetzt noch nicht sagen.“ Es könne aber durchaus sein, das die Appliance in anderen Regionen der Welt über andere Partner vertrieben werde. Ziel des Programmes sei es laut Hammond, IT-Chefs vom Einstieg in die Hochverfügbarkeit zu überzeugen, die davor bisher noch zurückgescheut sind, weil sie diesen Schritt als komplex, teuer und schwierig einschätzen.

Mit dem Appliance-Konzept will Hammond all diese Vorurteile ausräumen: „Wir werden damit den Beweis antreten, dass Hochverfügbarkeit in der IT einfach zu beherrschen und schnell einzuführen ist!“ Mit diesem Beweis im Rücken werde man auch die Kaufentscheidungen beschleunigen. „Weil die Vorurteile gegen Hochverfügbarkeitslösungen bei kleineren Installationen besonders stark ausgeprägt sind, haben wir uns für die 720 als Hardware-Basis entschieden“, so Hammond weiter. Dazu komme, dass für die meisten AS/400-Anwender diese Maschine völlig ausreiche, also schlicht und ergreifend das Marktpotential. Hammond kann sich aber durchaus vorstellen, das Vision bei entsprechender Nachfrage durchaus auch leistungsstärkere Availability-Appliances auf den Markt bringt.

Mit der Appliance will Vision ganz ähnlich wie mit den neuen Solution Editions (siehe Interview) die Kaufentscheidung erleichtern. Sind bei der Solution Edition die Rabatte das Argument, steht bei der Appliance der Integrationsgedanke im Vordergrund. „Dank der Appliance muss der Kunde sich nicht länger um die Beschaffung der nötigen Hard- und Software und um ihre Installation kümmern“, arbeitet Hammond den Unterschied zur Solution Edition heraus. „Hochverfügbarkeit wird zum One-Stop-Shopping für den Mittelstand.“ Das Aufspielen und Konfigurieren der Software werde damit überflüssig.

Laut Inna Kuznetsova, Vizepräsidentin des Bereichs Systemsoftware bei IBM, nutzt die neue Appliance die enge Integration von Hardware  und System-Software inklusive des Betriebssystems IBM i. „Mittelständischen Kunden profitieren von einer beschleunigten Implementierung dank vorintegrierter und ausgetester Hochverfügbarkeitslösungen für ihre vitalen Workloads.“

Das im letzten Sommer lancierte Mimix 7, die Kombination des Mimix-Release 6 mit Orion und zusätzlicher Funktionalität, stösst laut Hammond auf „exzellente Akzeptanz“. Annähernd 1.000 Mimix-Kunden hätten bereits die neue Version im Einsatz und hätten damit in erster Linie den Umschaltprozess vereinfacht. Außerdem hätte Vision im letzten halben Jahr eine signifikante Zahl neuer Kunden davon überzeugt.

www.visionsolutions.com

Bildquelle: © Gerd Altmann/Pixelio

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