01.02.2017 Fuhrpark- und Compliance-Managementsystem erweitert

Fumo-Monitor verwaltet fast alles

Von: Marcus Walter

Das webbasierte Fuhrpark- und Compliance-Managementsystem Fumo eignet sich ab sofort auch zum Verwalten jeglicher Art von Anlagen, Gegenständen und Personalien – und wird jetzt vom Hersteller Fumo Solutions GmbH als auch Asset- und Compliance-Managementsystem für alle Bereiche der Logistik positioniert.

Mit dem Fumo-Monitor lassen sich jetzt auch Immobilien, Mitarbeiter und Flurförderzeuge verwalten.

Für diesen Zweck wurde der Software-Baustein „Monitor“ um weitere Funktionen ergänzt, mit denen Anwender auf einfache Weise neue Kategorien wie zum Beispiel Immobilien oder Flurförderzeuge definieren können. Die Kategorien waren bisher fest vorgegeben und für die Anforderungen von Fuhrparkhaltern optimiert.

Fuhrparkhalter können mit dem Monitor wie bisher die eigenen Fahrzeuge, Fahrer und Verträge rechtssicher und intuitiv verwalten. Der Monitor funktioniert wie ein Fuhrparkmanagement-System, das dem Unternehmer oder Fuhrparkleiter mit Hilfe eines Ampelsystems auf einen Blick zeigt, ob und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Sobald sich ein einzelner Prüfpunkt - wie zum Beispiel die fällige Führerscheinkontrolle oder die anstehende BKF Weiterbildung - nicht mehr im grünen Bereich befinden, schlägt Fumo Alarm.

Revisionssichere Dokumentation

Aktuelle Mängel übermittelt das System an vorher festgelegte Empfänger automatisch via Alert-E-Mail. Zudem gewährleistet das System die revisionssichere Dokumentation sämtlicher Maßnahmen. Damit unterstützt Fumo beim Erfüllen der gesetzlichen Nachweispflichten, die von einer zunehmenden Zahl von Gesetzen und Verordnungen eingefordert werden.

Jetzt kann Fumo jederzeit mit wenigen Klicks um neue Kategorien ergänzt werden. Anstelle von Zugmaschinen und Aufliegern kann damit der Fokus zum Beispiel auf Immobilien, Flurförderzeuge oder Pkw gesetzt werden. Für jede Kategorie können frei editierbare Stammdatenfelder wie Kennzeichen, Hersteller, Standort, Baujahr oder die Fälligkeit der Hauptuntersuchung (HU) festgelegt werden.

Zu allen Terminfeldern können Fristen, Aktionen und Handlungsaufforderungen definiert werden. Ein Beispiel wäre ein demnächst fälliger HU-Termin, an den der Fuhrparkleiter zuerst zwei Monate und schließlich zwei Tage vor Ablauf erinnert wird, wobei auch diese Zyklen individuell einstellbar sind. Gleiches gilt für UVV-Prüfungen (UVV steht für Unfallverhütungsvorschrift) der Rolltore oder Verladerampen. Eingehaltene, gefährdete und missachtete Fristen werden durch ein Ampelsystem mit den Farben grün, gelb und rot auf einen Blick kenntlich gemacht.

Ampelsystem macht Fristen kenntlich 

„Durch das Ampelsystem sehen die Verantwortlichen sofort, wo Handlungsbedarf besteht“, erklärt Florian Janz, Geschäftsführer der Fumo Solutions GmbH. Eine weitere Besonderheit seien die hinterlegten Formular- und Text-Vorlagen für Prozesse, die zum Alltag eines Fuhrpark- oder Asset-Managers gehören. Beispiele sind die Formulare zur Bestellung zum Fuhrparkleiter oder zum Sicherheits- oder Brandschutzbeauftragten. „Fumo hilft nicht nur beim Einhalten gesetzlicher Fristen, sondern auch beim Durchführen und Überwachen firmeninterner Prozesse“, sagt Janz, der die Software gemeinsam mit Jürgen Leonhardt ursprünglich für die Logistikbranche entwickelt hat.

Fumo besteht aus den Modulen Profile, Cockpit und Monitor. Jedes Modul verfügt über ein interaktives Ampelsystem, das auf einen Blick die Einhaltung gesetzlicher und firmeninterner Fristen anzeigt. Profile ist eine öffentlich zugängliche Informationsseite über eine Spedition oder einen Frachtführer. Sie verwaltet alle relevanten Versicherungspolicen, Genehmigungen und Nachweise, die dafür nur einmal hochgeladen und auf Plausibilität geprüft werden müssen. Speditionen können sich mit diesen Daten präsentieren und Verlader finden zuverlässige Partner. Alle relevanten Unterlagen werden so über eine zentrale Stelle gepflegt und bereitgestellt und dort für alle Partner und Auftraggeber jederzeit einsehbar gemacht. Davon profitieren Auftraggeber und Partnerspeditionen, sowie der Spediteur selbst.

Individuelle Prüfkriterien

Zugriff auf die Profile der jeweils ausgewählten Transporteure haben Verlader und Auftraggeber über das Cockpit. Aus dieser Perspektive ist sofort erkennbar, dass einzelne Speditionspartner nicht mehr rechtskonform arbeiten. Aus diesem Grund wird das Cockpit auch von Logistikdienstleistern genutzt, die mit Subunternehmern zusammenarbeiten. Das Ampelsystem zeigt sofort an, wenn Termine anstehen oder Fristen auslaufen. Das Haftungsrisiko sinkt, denn alle wichtigen Dokumente, Zertifikate sowie das gesetzliche Know-hhow sind im System verfügbar.

Durch individuelle Prüfkriterien und Fristen können auch hier firmeninterne Abläufe oder Qualitätskriterien abgebildet werden. So werden zum Beispiel in der Lebensmittel-Industrie von Transporteuren gültige IFS-Zertifikate („International Food Standard“) verlangt, die ebenfalls im Profil hochgeladen werden können. Für Verlader bietet das Cockpit eine erhebliche Zeitersparnis: Ohne diese Plattform müssten alle beauftragten Transportunternehmen zweimal pro Jahr manuellgeprüft beziehungsweise zum Bestätigen ihrer Angaben aufgefordert werden.

Bildquelle: KfdM

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