Innenansicht eines Adler-Modemarkts – hier könnte zukünftig RFID-Technologie zum Einsatz kommen
Bisher gab es lediglich einen prototypischen Test im Modemarkt Weiterstadt, bei dem mit Systemkomponenten verschiedener Lieferanten die RFID-gestützten Prozesse auf Ihre Nachhaltigkeit geprüft wurden.
Die Adler-Lösung sieht den Einsatz der RFID-Technologie für den gesamten Textilbereich mit Ausnahme einiger Accessoires-Sortimente vor, in der letzten Stufe insgesamt rund 30 Millionen Teile pro Jahr. Die RFID-Chips werden über die Zulieferer direkt an die Auftragsfertiger und Lieferanten verschickt. Nach dem Kauf der Bekleidung können sie sogleich entfernt werden. Eine integrierte Warensicherungsfunktion (Electronic Article Surveillance, EAS) ist im System enthalten. „Wir versprechen uns von dem System eine höhere Bestandsgenauigkeit mit dem Ziel, die am häufigsten gefragten Artikel jederzeit auf der Verkaufsfläche verfügbar zu halten. Daraus erwarten wir nicht nur höhere Umsätze, sondern auch mehr Präsenz und Beratung für unsere Kunden durch unser Servicepersonal“, erklärt Adler-Projektleiter Roland Leitz.
Die Entscheidung für den Rolloutpiloten bedeutet auf Seiten des Anwenders auch die Entscheidung über die beteiligten Systemlieferanten, die jetzt nach einer umfangreichen Evaluierung fiel. Danach geht das Unternehmen mit folgenden Lieferanten in die nächste Phase: Syspro (Systemintegration, Software), Nedap (Antennen), Odendahldruck (Etiketten), Nordic ID (Handhelds), Toshiba TEC (Drucker) und Tailorit (Projektunterstützung). Die Entscheidung über einen Einsatz in allen 167 Modemärkten in Deutschland, Österreich und Luxemburg wird voraussichtlich im Spätsommer 2012 fallen.
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Bildquelle: © Adler Modemärkte AG