Ein Team von derzeit drei Entwicklern kümmert sich um die fortlaufende Weiterentwicklung der insgesamt über 2.000 Programme, mit denen täglich ca. 110 Anwender arbeiten. Um die Weiterentwicklung fehlerfrei vornehmen zu können, müssen die Entwickler den generierten Sourcecode verstehen. Die Frage war: Wie lässt sich eine technische Dokumentation der gewachsenen Anwendung tagesaktuell und auf Knopfdruck erstellen?
Die Wahl fiel auf die PKS Application Analysis Suite (PAAS) und die bei Picard gesetzte Ubuntu-Plattform. PAAS integriert sich auch in die native Entwicklungsumgebung RDi auf dem IBM-System i, steigert die Produktivität in der tagtäglichen Software-Entwicklung um 15 Prozent und verschafft den Entwicklern Überblick über die Zusammenhänge im System, was neben der Weiterentwicklung die anstehenden Aufräumarbeiten erleichtert.
Außerdem können neue Entwickler dank Visualisierung und Cross-Referencing rasch eingearbeitet werden. „Wir haben so auf einfache Art und Weise den kompletten Durchblick in unseren Sourcen erhalten“, sagt EDV-Leiter Torsten Gottschalk, bereits seit 1996 dabei, Linux-Fan und IBM-i-Überzeugungstäter.
Weitere Vorteile: Die automatisch erstellte Dokumentation des gesamten Sourcecodes beantwortet Auditanfragen, Projekte sind realistisch kalkulierbar und mögliche Risiken früh erkennbar; außerdem können erforderliche Implementierungsarbeiten simuliert werden. „Unsere IBM-i-Strategie konnten wir so im Hause weiter festigen“, betont Gottschalk, „denn mit PAAS sind auch gegenüber den Geschäftsführern jederzeit alle relevanten Informationen über die Anwendung verfügbar und visuell darstellbar.“
Bildquelle: Picard