BVS schafft Anschluss für IBM i an Kalender- und Druck-Webservices

Greentools für Google Apps

War es früher kompliziert und zeitaufwändig, AS/400-Anwendungen mit Windows-Applikationen zu verbinden, hat sich das im Zeitalter des Internet grundlegend geändert. Standards wie XML oder JSON (Java Script Object Notation) erleichtern den Datenaustausch über Webservices, Standards wie WS-Security mit Kerberos, SAML oder X.509 sorgen für die nötige Sicherheit.

G4GGCP und G4GGCAL heißen zwei neue Kommandos für IBM i aus dem Werkzeugkasten der amerikanischen Firma BVS Tools, mit denen AS/400-Anwender Googles Webanwendungen Kalender sowie Cloud Print nutzen können. Beide kosten 149 Dollar; weitere „Greentools for Google Apps“ (G4G) sind bereits geplant.

Für die Authentifizierung der Nutzer kommt in beiden Fällen beim Zugriff auf Google Apps das Protokoll OAuth 2.0 zum Einsatz, mit dem auch Facebook (und bald Twitter) arbeitet. Der Vorteil: Ein Nutzer kann den Google Apps einen Zugriff auf seine Daten auf dem System i erlauben (Autorisierung), ohne alle Details seiner Zugangsberechtigung auf dem IBM-Server preiszugeben, insbesondere weder User-ID noch Passwort.

Mit dem Kommando G4GGCP kann z.B. ein Außendienstmitarbeiter eine IFS-Datei (in einem der üblichen PC-Formate) beim Kundenbesuch auch über den Webservice Cloud Print vor Ort ausdrucken. G4GGCAL überträgt Einträge aus Google Calendar in die Datenbank DB2 auf dem System i; diese Events lassen sich dann zur Automation von Abläufen nutzen, beispielsweise für den Start einer Auswertung im Berichtswesen. Voraussetzung für beide Kommandos ist die Applikation Get URI von BVS (Preis: 599 Dollar), über die AS/400-Anwendungen mit Webservices kommunizieren können.

Bildquelle: Google

www.bvstools.com

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