30.01.2017 Automobilzulieferer verbessert Datenaustausch zwischen Niederlassungen

Hechinger konsolidiert ERP-System

Von: Gesa Müller

Die Hechinger-Gruppe bleibt dem ERP-System treu: Der Automobilzulieferer mit Sitz in Villingen-Schwenningen hat in allen Niederlassungen mit dem Upgrade der ERP-Software XPPS 3.1 auf die aktuelle Infor Xpert 5 begonnen.

Das 1953 gegründete Familienunternehmen Hechinger beschäftigt heute in sechs rechtlich selbstständigen Firmen mehr als 1.100 Mitarbeiter. Der Hersteller kundenspezifischer Magnetsysteme sowie mechatronischer und elektronischer Baugruppen ist Zulieferer und Entwicklungspartner für die Automobilbranche, den Maschinenbau sowie die Gebäude- und Medizintechnik.

Essenziell für den Unternehmenserfolg von Hechinger ist eine Koordination zwischen den einzelnen Teilfirmen – vor allem deshalb, weil die Produktion in den verschiedenen Niederlassungen durch unterschiedliche Volumina und Individualisierungsgrade geprägt ist. Um auch das Zusammenspiel der Softwaresysteme zu verbessern, begann Hechinger mit der Einführung von Infor Xpert 5 in allen Niederlassungen sowie der zuletzt akquirierten Johs. Förderer & Söhne GmbH, Niedereschach. Zusätzlich soll die neue Tochterfirma Hechinger Electromechanics Pinghu in China damit ausgestattet werden.

Xpert 5 ist die neueste Weiterentwicklung der bewährten AS/400-Software XPPS, die von Rembold + Holzer (später Brain) speziell für Zulieferer entwickelt wurde und seit Ende 2002 Infor gehört. Die Version 5 kam 2014 auf den Markt; das Release 3.1 ist schon über zehn Jahre alt.

Hechinger kann mit Xpert 5 nicht nur die tagtäglichen Aufgaben in der Warenwirtschaft und Produktionsplanung bewältigen. Die Unternehmenslogistik profitiert mit der neuesten Version nun auch von einer komplett neu gestalteten Datenbankstruktur, die eine erweiterte Transaktionsverarbeitung ermöglicht. Außerdem ist standardmäßig die Middleware ION dabei, was den Datenaustausch weiter vereinfacht.

Damit ist auch eine Anbindung unterschiedlicher Softwaresysteme möglich – ideal für Hechinger: Das Unternehmen kann durch den ERP-Roll-Out an allen Standorten die unterschiedlichsten Lösungen an ein gemeinsames System anbinden. Unternehmensprozesse werden konsolidiert, was die Effizienz aller Abläufe erhöht.

Dank einer überarbeiteten grafischen Benutzeroberfläche geht auch die Arbeit für die Mitarbeiter leichter von der Hand. „Bald sind alle Tochterfirmen und Niederlassungen in Sachen Software auf dem neuesten Stand“, sagt Wolfgang Meder, Leiter der IT bei Hechinger. „Das hilft uns, die Effizienz unserer Geschäftsabläufe zu erhöhen – insbesondere was den Austausch und die Konsolidierung von Daten betrifft.“

Bildquelle: Thinkstock/iStock

©2017 Alle Rechte bei MEDIENHAUS Verlag GmbH