IT-Chefs können und wollen Ausfallrisiko nicht mehr eingehen

Hochverfügbarkeit der IT immer wichtiger

IT-Chefs, die bisher für Backups und Systemwartung immer noch ein Zeitfenster frei hatten, stellen mit wachsenden Systemanforderungen infolge Globalisierung und eBusiness fest, dass es damit zunehmend vorbei ist.

Generell zeigt sich – je nach Bedeutung von Ausfallsicherheit für das Unternehmen, dass das Fehlen geeigneter Sicherungskonzepte und -maßnahmen die Geschäftsleitung in eine persönliche Haftung bringen kann. Die oft hohen Kosten sind hierbei gegen die Risiken für das Unternehmen abzuwiegen. Jedes Unternehmen hat daher auch unterschiedliche Anforderungen an die Hochverfügbarkeit – bzw. definiert diese anders.

Jede Lösung ist somit auch individuell maßgeschneidert. Die Notwendigkeit für die hochverfügbare, redundante Auslegung der IT-Systeme wird u.a. forciert und begründet durch gesetz­liche und geschäftliche Anforderungen. Mit zunehmender Ausweitung der Betriebszeiten auf Abend und Nacht sowie mit wachsender Datenabhängigkeit aller Betriebsfunktionen sind die Kosten einer Hochverfügbarkeitslösung in Unternehmen leichter zu rechtfertigen. Für die Beantwortung der Frage „Hochverfügbarkeit ja oder nein?“ ist das Verständnis der kritischen Aspekte entscheidend.

Die Hochverfügbarkeit der IT bildet somit ein wesentliches Element jeder Geschäftsstrategie – gerade auch im immer globaleren Zusammenspiel der Unternehmen, – die eine dauernde Erreichbarkeit zur Pflichtaufgabe macht. Dabei ist die Firmengröße sekundär. Mehr und mehr IT-Chefs können und wollen das Ausfallrisiko nicht mehr eingehen. Auch in kleineren Betrieben, für die Hochverfügbarkeit bisher kein Thema zu sein schien, hat man begonnen umzudenken.

Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de

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