Frischeversprechen am POS dank Hygiene-Design: Multivacs Spezial-Tiefziehverpackungsmaschine R 175 CD zur Herstellung von Vakuum-Skin-Verpackungen, die für kleine bis mittlere Chargen ausgelegt ist
Die Hochverfügbarkeitslösung für das Power System 740
Die Multivac Sepp Haggenmüller GmbH, ein 3.400 Mitarbeiter starker Hersteller von Verpackungslösungen für Nahrungsmittel und medizinische Sterilgüter mit Sitz in Wolfertschwenden, nutzt für seine bereits 2004 eingeführten SAP-Systeme und seine erweiterten betriebswirtschaftlichen Anwendungen die Plattform IBM i. Im vergangenen Jahr stand die Entscheidung an, die IT-Infrastruktur zu erneuern. Dabei zog Multivac auch andere Plattformen in Betracht, letztlich Windows auf Intel-Servern und die Unix-Variante AIX.
Die Entscheidung fiel für IBM i auf neuen Power7-Servern, weil diese Kombination die Total Cost of Ownership (TCO) für die SAP-IT-Infrastruktur um 40 Prozent senkt. Damit liegen die Betriebskosten über die Projektlaufzeit auch unter denen einer Windows-Lösung, hat Jürgen Dauner, Abteilungsleiter IT-Systeme bei der Multivac Sepp Haggenmüller GmbH, ausgerechnet. Auch die operativen Kosten für die SAP-Systeme pro Benutzer/Jahr seien deutlich niedriger als bei anderen Plattformen, während die Leistung der SAP-Anwendungen verbessert werden konnte. Die Flexibilität der Systeme sei dank moderner SAN- und Storage-Virtualisierungstechnologie deutlich höher als zuvor. Dank der effizienten Auslastung der Prozessoren können auch neu entstehende Tochtergesellschaften problemlos in die Systemlandschaft integriert werden.
IBM i auf Power7 bildet laut Dauner eine sichere, hoch verfügbare und flexible Infrastruktur, die sich zudem dank Hardware-Virtualisierung durch eine effiziente CPU-Auslastung und einen niedrigen Energieverbrauch auszeichne. Daneben waren für ihn das Leistungsvermögen und der niedrige Administrationsaufwand ausschlaggebend bei der Plattformwahl. Ein weiterer Vorteil, nicht nur aus Performancegründen, sei die in das System integrierte Datenbank. „DB2 für i erfordert keine dedizierten Datenbankadministrator“, weiß Dauner. „Nur zwei Mitarbeiter sind für die gesamte Administration unserer SAP-Anwendungen nötig, inklusive des Server- und Datenbankbetriebs für unsere 1.250 SAP-User.“
Im Mittelpunkt des Projektes stand aber die Senkung der Betriebskosten durch eine verbesserte Server- und Speicherinfrastruktur. Darüber hinaus sollen die Legacy-Anwendungen weiterer Tochtergesellschaften stufenweise auf SAP-Software überführt werden; ebenso angestrebt ist eine engere Verzahnung der Lotus Notes- und Domino-Collaboration-Lösung mit den SAP-Anwendungen.
Auch die guten Erfahrungen der Vergangenheit haben zu der Entscheidung beigetragen, weiterhin die Plattform IBM i für die SAP- und Domino-Systeme zu nutzen. Gemeinsam mit dem IBM-Partner Fritz & Macziol stellte Multivac seine Power6-Server auf die aktuelle Power7-Technologie der IBM um. Die wichtigsten SAP-Anwendungen laufen nun auf zwei Power 740-Servern, jeder ausgestattet mit neun Prozessoren und 256 GB Hauptspeicher, sowie auf zwei 720-Modellen mit jeweils vier Prozessoren und 64 GB Hauptspeicher. Die Speicherinfrastruktur besteht jetzt aus zwei IBM DS5100-Plattenspeichern, dem IBM SAN Volume Controller und der Bandspeicherbibliothek TS5300, als Backup-System mit schnellen LTO5-Tapes.
Die reduzierten Betriebskosten führen jetzt laut Dauner sogar zu der Überlegung, auch kleinere SAP-Netweaver-Anwendungen, von denen derzeit noch 15 separat auf Wintel-Servern betrieben werden, auf diese strategische SAP-Plattform zu migrieren. Dann könnten auch diese Anwendungen von den Vorteilen der Plattform IBM i profitieren, so Dauner. Er nennt hier explizit „die größere Zuverlässigkeit, die sehr schnelle Datenbank und die einfache Systemadministration des hochintegrierten Hardware/Software-Stacks“.
Für Multivac war die unterbrechungsfreie Migration der Server- und Speicherinfrastruktur entscheidend. Das heißt: Die neue IT-Infrastruktur sollte so eingeführt werden, dass dabei keine Risiken für das laufende Geschäft entstehen. Die Migration auf Power7 verlief dann letztlich auch ohne produktive Ausfallzeiten und somit ohne Nachteile für die Nutzer. „Unsere Power Systems mit IBM i sind extrem stabil und zuverlässig“, zieht Dauner zufrieden eine erste Bilanz. „Die Systemverfügbarkeit liegt bei nahezu 100 Prozent und die Power7-Prozessoren bieten hervorragende Leistung auch unter Volllast.“
Link zur ausführlichen Case Study (auf englisch)
Vortragsunterlagen zur TCO-Präsentation von Jürgen Dauner auf dem DSAG-Jahreskongress 2011
Multivacs Umstieg von eigenentwickelten AS/400-Anwendungen auf SAP (auf englisch)
Bildquelle: Multivac Sepp Haggenmüller GmbH