Lässt die IBM-Kasse kräftig klingeln: Der Verkauf des Geschäftsbereiches „Point of Sale“ (POS)
Toshiba Tec will mit der Übernahme ein weltweit führendes Angebot an Kassenlösungen für den „Point of Sale“ (POS) kreieren, bestehend aus Hardware, Software und Services. Ein mehrjähriger Partnerschaftsvertrag der beiden Hersteller soll auch für eine Integration der Kassen in die IT-Systeme der Handelsunternehmen sorgen, um das zu erreichen, was IBM gern „Smarter Commerce“ nennt.
Im Rahmen der Übernahme soll Toshiba Tec, 1999 durch die Verschmelzung der 1950 gegründeten TEC Corporation und der Kopierer-/MFP-Sparte des Toshiba-Konzerns entstanden, sämtliche Aktivitäten von IBM RSS weltweit fortführen – also Entwicklung, Vertrieb und auch Kundendienst. Mit dem Verkauf trennt sich IBM von einem weiteren Bereich, der wie Drucker, Speicher oder PCs nicht mehr in die Unternehmensstrategie passt.
Der IBM-Geschäftsbereich Retail Store Solutions hat nach Firmenangaben im Jahr 2011 mit rund 1.000 Beschäftigten knapp 1,15 Mrd. Dollar zum Jahresumsatz des Computerkonzerns beigetragen.
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