IBM mit neuen Sicherheitslösungen

Im Zeichen von Cloud und Mobility

Neue Sicherheits- und Identitätsmanagement-Lösungen von IBM sollen den Schutz von Unternehmensdaten außerhalb klassischer Rechenzentrumsbereiche gewährleisten.

Um Kunden dabei zu helfen, drängende Sicherheitsaspekte beim Einsatz von Cloud Computing und mobilen IT-Lösungen in den Griff zu bekommen, hat IBM heute die Verfügbarkeit neuer Sicherheitssoftware bekannt gegeben. Diese könne Anwenderunternehmen dabei helfen, Daten und Identitäten zu schützen, unabhängig davon, wo diese liegen oder wie auf diese zugegriffen wird. Die heutige Ankündigung sei der nächste Schritt in der Strategie von Big Blue, Kunden besser in einer sich schnell verändernden Welt der Cybersicherheit zu schützen und dabei Analytikverfahren quer über Daten, Cloud- und mobile Umgebungen einzusetzen.

Der Hintergrund: Mobility und Cloud Computing erzeugen enorme Datenmengen, die oft außerhalb des klassischen Sicherheitsbereichs eines Unternehmen-RZs liegen. Dies erzeugt zahlreiche Herausforderungen für IT-Sicherheitsbeauftragte, die alle Daten schützen müssen, unabhängig davon, wo sie sich befinden – auch außerhalb sicherer Netzwerke etwa auf Laptops, Tablets oder Smartphones. “So wie sich die Grenzen gesicherter Unternehmens-IT-Grenzen verschieben, steigt die Komplexität von Sicherheitsthemen”, erklärt Gerd Rademann, Manager Security Software bei IBM Deutschland.

Laut den Ergebnissen der aktuellen „2012 IBM Global Reputational Risk and IT Study“ glauben mehr als 400 weltweite Senior Executives verschiedenster Branchen, dass IT-Risiken wie Hackerangriffe oder der Einsatz neuer Technologien wie Mobility und Social Media ein großes Risikopotential hinsichtlich der Reputation darstellen. Die neuen Softwarelösungen sollen Kunden daher helfen, eine bessere sicherheitsorientierte Kontrolle über Mobilgeräte auszuüben, Sicherheitsrisiken in Clouds zu vermindern, Echtzeitinformationen über Datenzugriffe zu erhalten und das Compliance- sowie Datensicherheitsmanagement weiter zu automatisieren.

Vor diesem Hintergrund beruht das neue Mobile Security Framework auf Mobile Data Management und Mobile App Scanning. Es soll den Schutz vor Bedrohungen bei mobilen Zugriffen verbessern und folgende Funktionen umfassen: risikobasierte Zugangskontrolle für mobile User, Integration des Zugriffsmanagements in die Entwicklung mobiler Apps sowie die verbesserte Kontrolle mobiler Endgeräte.
Desweiteren betrifft die Ankündigung das Thema Cloud-Sicherheit. Hierbei geht es vor allem um Analytik und Cloud-Schutz gegen Insider-Bedrohungen, den Identitätsabgleich zwischen Cloud-Service-Providern, optimiertes Patch-Management für dynamische Cloud-Umgebungen sowie die Sichtbarkeit und das Monitoring mainframe-basierter privater Clouds.

Auf Nummer sicher in der Cloud

Cloud Computing kann für Unternehmen auch neue potentielle Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Ein Beispiel: Die sechs Millionen Einwohner von Flandern (Belgien) haben Zugang zu digitalen Services auf über mehr als 100 offiziellen Behördenwebsites. Auf einer früheren Plattform gab es dabei wenig Flexibilität, neue Anwendungen einzuführen, oder Möglichkeiten für Bürger, rollenbasiert ihre Identität nachzuweisen. Eine Person kann eine Identität, aber je nach Situation multiple Rollen haben: So einmal als Bürger, dann aber auch z.B. als öffentlich Bediensteter, Notar oder ähnliches. In der digitalen Welt ist die Unterscheidung der jeweiligen Rolle erforderlich, um sicherzustellen, dass der Zugang zu Informationen und Werkzeugen berechtigt erfolgt, je nachdem welche Rolle gerade eingenommen wird. Von daher kündigt?IBM eine neue Identity-Management-Lösung an, die den Security Privileged Identity Manager umfasst, um die wachsenden Insider-Bedrohungen zu adressieren und damit Compliance-Fragen zu lösen. In Zusammenarbeit mit dem IBM-Partner SecureIT hat beispielsweise die flämische Regierung eine cloud-basierte Plattform geschaffen, die auf das Zugangsmanagement und die Identitätsmanagementsoftware von IBM basiert.

Nicht zuletzt sei man mit der heutigen Ankündigung frühzeitig mit Sicherheits- und Privacy-Lösungen für Big-Data-Umgebungen wie Hadoop oder Infosphere Big Insights unterwegs. Zusätzlich soll sich die Data-Security-Lösung durch den Ansatz zu Real-Time-Monitoring gegenüber After-the-fact-Audit-Analysen. Die IBM-Strategie für Datensicherheit und Privacy soll einen umfassenden, skalierbaren Ansatz schaffen, der Security Intelligence für den aktiven Schutz gegen Datendiebstahl und Betrügereien einsetzt, und zwar im Blick auf interne und externe sowie privilegierte Benutzer. So will man diverse Datentypen quer über physische, Cloud- und Big-Data-Umgebungen schützen ebenso wie den kontrollierten Zugang zu sensitiven Daten, um Governance-Regeln einzuhalten.

www.ibm.com/security/announce/

www.ibm.com/security

Bildquelle: Christian Schäfer/Pixelio.de

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