Irrtümer und Fehlbedienungen machen es Cyberkriminellen leicht
Im Juni 2015 wurde karger.com Ziel eines schwerwiegenden Distributed-Denial-of-Service-Angriffs (DDoS), der von einem Botnet mit Zombie-Clients aus der ganzen Welt gesteuert wurde. Um solch einen Angriff in Zukunft zu vermeiden, wurden verschiedene Lösungen diskutiert, bis schließlich die Wahl auf die cloudbasierte Sicherheitsleistung fiel. Sie kontrolliert und filtert den HTTPS-Traffic über einen robusten Cloud Access Security Broker (CASB), der von Imperva schnell implementiert wurde. So wurde der Angriff direkt abgeschwächt – und dann weitere Abwehrmechanismen platziert.
„Wir hatten ein internes Intrusion-Prevention-System, das aber nicht in der Lage war, die DDoS-Angriffe ausfindig zu machen, die uns trafen”, erklärt Daniel Hangartner, der für das Projekt zuständige IT-Manager bei Karger Publishers. „Wir bemerkten lediglich einen um 70 Prozent angestiegenen Traffic. Das meiste davon waren Protokolldateien, was auf einen bezahlten HTTPS-Angriff hinwies.
Die Installation von Incapsula hatte einen sofortigen Rückgang von ungewolltem Traffic zur Folge. Darüber hinaus hat sich seitdem die Leistung der Seite seither verbessert – und sie wurde nicht noch einmal angegriffen. Impervas „Content Delivery Network“ (CDN) bietet zudem den Vorteil einer schnelleren Zustellung von Anwendungen für Forscher, weil die Website von Karger nun für zahlende Abonnementen auch dynamische Inhalte ohne versteckte Inhalte bereitstellt.
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