04.11.2017 Power-Tools ergänzen die iNext-Suite

iNow von ML-Software

Die Ettlinger ML-Software GmbH, die sich bislang mit ihrer Suite iNext auf Entwicklung, Modernisierung und Integration von IBM-i-Anwendungen in Verbindung mit .Net konzentrierte, bringt mit nun mit der neuen Toolbox iNow mehrere, eigenständige Werkzeuge auf den Markt, um auch die Softwareentwicklung direkt auf dem IBM-System i zu unterstützen. Die neuen Werkzeuge decken die Bereiche Analyse, Change- und Release-Management sowie Datenbankzugriffe ab.

iNow

Neue Tools für die Software-Entwicklung auf dem IBM-System i im Zusammenspiel.

Der neue „Werkzeugkasten“ iNow enthält die vier Tools Analyser, UI-Designer, Version-Control und DB-Assistent. Der iNow Analyser bietet laut ML-Geschäftsführer Torsten Klinge umfangreiche Möglichkeiten, um IBM-i-Objekte, -Sourcen und -Daten zu untersuchen. Durch tabellarische und grafische Darstellungen werden Abhängigkeiten, Zusammenhänge und Abläufe auf einen Blick sichtbar gemacht. So bringt der Analyser wieder Überblick und Transparenz in die oftmals Jahrzehnte alten IBM-i-Anwendungen, meint Klinge.

Der UI-Designer erzeugt auf Knopfdruck ein grafisches User-Interface für klassische Green-Screen-Anwendungen. Die Umgestaltung per Drag & Drop ist laut Klinge „intuitiv“; zusätzliche Elemente brächten mehr Informationsgehalt und Bedienkomfort. Programmierkenntnisse seien nicht erforderlich. Sind sie allerdings vorhanden, lassen sich neue Funktionen laut Klinge „ganz einfach mit einer Scriptsprache und mit vorbereiteten Codebausteinen hinzufügen“.

Das Modul Version-Control erhöht laut Klinge die Sicherheit beim Change- und Release-Management. Der Vergleich zweier Versionsstände einer IBM-i-Anwendung auf Sourcecode- und Objektebene liefere „alle neuen, geänderten und gelöschten Sourcefiles, Objekte und Objektreferenzen“; bei der inhaltlichen Gegenüberstellung zweier Sourcen seien durch farbliche Markierungen die Abweichungen sofort erkennbar.

Last but not least sorge der DB-Assistent für bequemes Arbeiten mit der DB2-Datenbank, verspricht Klinge. Er liefere unter anderem Strukturinformationen, Datentabellen mit exquisiten Filter- und Gruppierungsfunktionen, Editiermöglichkeiten sowie SQL-Unterstützung.

Bildquelle: ML Software GmbH

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