Das Framework, das auf Nagios basiert und modular erweiterbar ist, bietet nach Angaben des IT-Beratungshauses mit Zentrale in Fulda und einer Niederlassung in Wien eine Reihe von Mehrwerten: Es lässt sich durch eine Weboberfläche konfigurieren, ist mandantenfähig und bietet vorintegriert Open-Source-Tools, die in vielen Anwendungsszenarien erst noch in Nagios eingebaut werden müssen. Der Fokus liegt auf Anwendern, die nach einem Systemmonitoring suchen, das sich in einem einzigen Frontend administrieren lässt und heterogene, historisch gewachsene IT-Systemlandschaften überwacht.
Die Idee für Open IT Cockpit sei aus Projekten bei Unternehmen wie Deutsche BKK, Landwirtschaftliche Rentenbank, Puma, Seat oder Vitakraft entstanden, sagt Michael Kienle, Geschäftsführer von It-Novum. Entstanden sei kein in sich geschlossenes Produkt, sondern vielmehr ein Framework zur Überwachung komplexer IT-Landschaften.
Das Framework verfügt über Agenten für Datenbanken wie DB2 oder Oracle und diverse Betriebssysteme (wie Windows, Linux oder Unix), aber auch für die AS/400. Möglich seien applikationsübergreifende Integrationen in Ticketing-, CMDB- und Provisioning-Systeme. Neben diversen Darstellungsoptionen (Business-Dashboard, KPIs, SLA-Reporting etc.) bietet Open IT Cockpit auch die Korrelation von Events mit einem hinterlegten Regelwerk.
„Für uns ist Nagios eine sehr gute und weit verbreite Systemmanagementlösung“, sagt Kienle. „Allerdings haben wir bei vielen Projekten gemerkt, dass wichtige Eigenschaften fehlen: einfache Konfiguration, bessere Darstellung, sofortige Skalierbarkeit beim Monitoring großer IT-Landschaften oder die schnelle Integration von Ticketsystemen und von Business Process Monitoring.“ Diese Mankos adressiere Open IT Cockpit, das sich an vier Zielgruppen richte:
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