Die Katag AG setzt auf Systemflächenkonzepte mit optimaler Warenplatzierung. Für die Eigenmarken – hier „Basefield“ – sind ständig Trendscouts unterwegs.
Holger Zdora, Katag-Vorstand für Logistik, Organisation und IT
Im wettbewerbsintensiven Modemarkt will die Katag AG durch innovative Dienstleistungen Alleinstellungs- und Differenzierungsmerkmale für ihre Partnerfirmen schaffen. Mehr als 373 Handelsunternehmen mit über 1.500 Standorten gehören zum Kreis der Katag-Partnerfirmen. Der Außenumsatz betrug in 2011 rund 3,3 Mrd. Euro.
Eine effiziente IT, die betriebswirtschaftliche Prozesse schnell und kostengünstig abbildet, leistet an dieser Stelle einen entscheidenden Beitrag. Vor dem Hintergrund weiterer Leistungssteigerungen und Prozessoptimierungen für seine angeschlossenen Partnerunternehmen entschied man sich laut Holger Zdora, im Katag-Vorstand für Logistik, Organisation und IT zuständig, die IT-Unterstützung für Fibu und Zentralregulierung „zukunftsfest“ mit SAP zu gestalten.
Mit der Umstellung auf SAP ERP 6.0-Lösungskomponenten wurde die Bielefelder Lynx-Consulting Group beauftragt. Die Durchführung der Projektarbeiten startete Anfang November; der Go-Live ist für Mitte kommenden Jahres vorgesehen. Abgelöst werden Eigenentwicklungen auf Basis von Oxseed und SGH; zentrales ERP-System bleibt das seit vielen Jahren genutzte Movex von Infor.
Im Katag-Projekt sind sowohl technische als auch fachliche Skills gefragt, denn es wird keine 1:1-Abbildung der aktuellen Anwendungsprozesse angestrebt. Vielmehr sollen die Prozesse für die Bereiche Finanzbuchhaltung, Controlling und Zentralregulierung mit der Einführung von SAP ERP 6.0 in weiten Teilen auf die Standardabläufe und Funktionen der SAP-Software umgestellt werden. So will Zdora die Vorteile einer modernen Standardsoftware ausschöpfen und gleichzeitig eine innovative, langfristig stabile Basis für die fortlaufende Optimierung der Geschäftsprozesse aller angeschlossenen Partnerunternehmen liefern.
Bildquelle: Katag AG