Jim Carlsson, CEO bei Clavister
Nahezu jeder Hersteller von IT-Sicherheitslösungen wurde mit dem Vorwurf konfrontiert, Backdoors einzusetzen. Einige wenige beteuerten, dass ihre Produkte keinerlei Hintertüren und andere Manipulationsmechanismen aufweisen. Doch viele hüllen sich bis heute in Schweigen und die Verunsicherung unter Usern und Unternehmen weltweit wurde täglich größer – und ist knapp anderthalb Jahre nach Snowden nicht kleiner geworden.
Die IT-Chefs grübeln immer noch: „Wie viele Organisationen greifen auf meine Daten zu? Wo gehen die Informationen hin, und vor allem: Was machen die Empfänger damit?“ Einige Hersteller in der IT-Branche versicherten umgehend, dass ihre Produkte und Lösungen „spionagefrei“ seien. Durch die im „Patriot Act“ der USA gesetzlich vorgegebenen Richtlinien kann dies allerdings durchaus angezweifelt werden.
Gewünscht sind daher europäische Alternativen zu US-Anbietern. Und diese sind durchaus am Markt zu finden. So garantieren europäische Hersteller sogar schriftlich, dass in ihre Produkte keine „Backdoors“ eingebaut sind und ein Zu-griff durch Dritte („Third Party Access“) nicht möglich ist. Diese Garantie besteht bei Clavister bereits seit 2003; sie kann gewährleistet werden, weil es sich bei der Software um eine Eigenentwicklung handelt. Dadurch stellen auch Attacken wie Heartbleed oder Shellshock, die in diesem Jahr die Welt in Aufruhr versetzten, keine Gefahr für unsere Kunden dar.