John R. Opel leitete 1964 die Markteinführung der /360-Mainframes
Für IBM arbeitete John R. Opel von 1949 bis 1993. Begann seine Berufslaufbahn als einfacher Verkäufer bei IBM, war er dort nach seiner Amtszeit als CEO noch acht Jahre Mitglied des Verwaltungsrates. Opels Karriere verlieft steil, denn schon zehn Jahre nach seinem Einstieg bei IBM wurde er zum Assistenten des damaligen CEO Thomas Watson jr. befördert und verantwortete 1964 die Markteinführung der /360-Mainframes. 1966 wurde Opel Vizepräsident.
Opel verantwortete in den 70er Jahren sowohl das legendäre Entwicklungsprojekt „Future Systems“ als auch die Gründung des PC-Geschäftes. Dabei nahm er den Kontakt zu Bill Gates als Lieferanten des PC-Betriebssystems über dessen Mutter Mary auf, die er durch das gemeinsame Engagement für die Wohltätigkeitsorganisation United Way kennengelernt hatte.
1974 wurde Opel Präsident der IBM, nur wenige Monate vor Markteinführung des PC Anfang 1981 dann auch CEO. Präsident blieb er bis 1983, CEO bis Januar 1985. Opel trat zurück, nachdem die seit 1969 schwelende Kartellklage der US-Regierung mit dem Ziel der Zerschlagung von IBM endgültig zu den Akten gelegt werden konnte, und blieb dann noch bis 1993 im Verwaltungsrat.
Bildquelle: IBM