Neues Versandlogistiksystem von Rhenania Computer eingeführt

Jumo optimiert den Versandablauf

Jumo, ein weltweit aktiver Hersteller auf dem Gebiet der industriellen Sensor- und Automatisierungstechnik, hat die IT-Unterstützung für den Versand verbessert.

  • Versand, Jumo

    Funkscanner im Einsatz in der Packstube bei Jumo

  • Prüfen der Versandetiketten

  • Förderanlage der Packstücke bei Jumo

Aufgrund der weltweiten Geschäftsverbindungen und eines starken, internationalen Wachstums, sind bei der Jumo GmbH, Fulda, die Anforderungen an die Versandlogistik im Hinblick auf Flexibilität und Geschwindigkeit deutlich gestiegen. Beides ließ sich nur mit einer Erneuerung der Versandsoftware erreichen von Rhenania Computer, die im Jahr 2005 eingeführt worden war.

Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit war die Entscheidung für den neuen und alten Anbieter, Rhenania Computer, schnell getroffen. Eingeführt wurde die aktuelle Version des Versandlogistiksystem VLS von Rhenania mit den Modulen „K04 – Kommissionieren, Kontrollieren, Packen“ sowie „F95 – Paket- und Palettenversand“. Nach nur drei Monaten konnte die neue Versandanwendung in den „Livebetrieb“ gehen.

Dabei handelte es sich um wesentlich mehr als einen simplen Release-Wechsel, erklärte Rhenania-Sprecher Stefan Halbig auf Anfrage von DV-Dialog, denn die Jumo-Lösung hatte, wie bei größeren Installationen üblich, im Laufe der Jahre diverse Anpassungen durch Rhenania erfahren und war noch auf dem Stand von 2005.

Folgende Anforderungen wurden an die neue Logistiklösung gestellt: Sie sollte nicht nur mandantenfähig sein, sondern auch mehrere Betriebsstätten je Mandant unterstützen. Die Mengen-, Stückzahl- und Chargenkontrolle soll besser als bisher abgebildet werden, ebenso länderspezifische Zeichensätze und Besonderheiten (z. B. für Schweden oder Tschechien). Die Abwicklung des Packvorgangs sollte über Funk-Scanner möglich sein, wobei je Packstück auch mehrere Packmittel erfasst werden können. Packstücke die zusammen versendet werden, müssen automatisch erkannt und zugeordnet werden

Neben der Prüfung der Stammdaten gegen die Routing-Informationen der Spediteure sollte auch eine Prozessüberwachung in Verbindung mit den Vorsystemen auf der Plattform IBM i möglich sein. Gefragt waren auch Schnittstellen zu Web-Plattformen von Frachtführern in diversen Formaten, die flexible Anbindung von neuen Frachtführern sowie eine DFÜ-Anbindung zur Datenübertragung an die Frachtführer.

Die aktuelle VLS-Version sei per viel performanter, betont Halbig. Er verwies z.B. darauf, dass die Anzahl der „Scan’s“ bei Standardsendungen, vom Einlesen bis zur Etiketten- und Lieferscheinerstellung, durch die Ablaufoptimierung der neuen Software halbiert wurde. Dies führte zu einer Zeit-  und Kostenersparnis im gesamten Kommissionier- und Versandprozess. „Die schnelleren und einheitlichen Scanprozesse bringen eine sehr hohe Akzeptanz der neuen Software bei den Anwendern mit sich“, ergänzt Jumos Projektleiter Thomas Erzgräber, der für das Jahr 2012 bereits Erweiterungen des Versandlogistiksystems plant.

www.rhenania.biz

www.jumo.de

Bildquelle: Jumo GmbH

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