Die Papier Union hält mit rund 6.000 Papierspezifikationen und 9.500 Artikeln eines des größten Papiersortimente Deutschlands auf Lager.
Mit Hilfe des Webportals will die Papier Union, mit über 800 Mitarbeitern und 500 Mio. Euro Jahresumsatz einer der großen Zulieferer für die Druckindustrie, die Entladeprozesse an den Rampen im Wareneingang verbessern, um Wartezeiten für die Dienstleister gering und gleichzeitig die Prozesstransparenz hoch zu halten. Zudem soll „Time Slot“ dafür sorgen, die knappen Lieferzeiten (in der Regel am nächsten Tag) zuverlässig einzuhalten.
Von den vier Lagern aus werden Druckereien in ganz Deutschland beliefert. Die Papier Union hält mit rund 6.000 Papierspezifikationen und 9.500 Artikeln eines des größten Papiersortimente Deutschlands auf Lager. Die Produkte reichen von Papier und Briefumschlägen/Versandtaschen über Druckzubehör bis hin zu Verpackungsmaterial, Maschinen und Verbrauchsmaterial für Werbetechnik.
Jeder Standort verfügt zwischen einem und drei Rampenplätzen, an denen monatlich zusammen mehr als 600 LKW im Wareneingang über die elektronischen Stundenpläne gesteuert werden. Die rund 700 Lieferanten buchen dort für je 50 Cent ihre Lieferzeitfenster per Internet zwischen zehn und zwei Tage vor dem eigentlichen Liefertermin.
Sendungsdaten wie Name des Frachtführers und des Lieferanten sowie Sendungsgewicht und Angaben zum Palettentausch werden bereits bei der Buchung des Zeitfensters angegeben. Lieferdokumente, die vom Versender beim Anmelden direkt angehängt werden, beschleunigen den Ablade- und Einlagerungsprozess zusätzlich.
Um die Abfertigungszeiten noch weiter zu verkürzen, hat die Papier Union ihre Rampen nach Ladungsarten organisiert. Komplettladungen mit gängigen Artikeln, wie beispielsweise Kopierpapier, werden an einer Schnellentladerampe abgefertigt. Für Kleinstmengen bis zu einer Palette gibt es zwei Expressrampen. Lieferanten, die zu spät kommen, werden zwar auch entladen, müssen aber unter Umständen bis zum Ende des Tages warten.