Michael Bauner, Geschäftsführer der Endpoint Protector GmbH
Damit werden Datenverlust und -diebstahl über die Endgeräte bei „Server Based Computing“ und in Virtual-Desktop-Infrastrukturen verhindert, womit viele Unternehmen und Behörden ihre Client/Server-Architekturen ablösen. Für die Dateneingabe werden in solchen Umgebungen Thin-Clients oder vorhandene ältere PCs in dieser Funktion eingesetzt. Das führt aber auch dazu, dass diese Endgeräte aus der Überwachung durch eine Data-Leak-Prevention-Lösung herausfallen. Denn in traditionellen Netzen kontrolliert eine Client-Komponente auf den PCs die Schnittstellen und ermöglicht so auch die inhaltliche Prüfung des Datentransfers.
Wird wie bei SBC und VDI die prüfende Komponente auf dem Server installiert, konnte sie bislang von dort aus nicht auf die Schnittstellen der Thin-Clients zugreifen. In der neuen Version steuert Endpoint Protector aber die Schnittstellen über das auf den Thin-Clients installierte rudimentäre Betriebssystem an und ermöglicht so laut Michael Bauner, Geschäftsführer der Cososys-Tochter Endpoint Protector GmbH „die Funktionen Geräte- und Inhaltskontrolle ohne Einschränkung“.
Als Hardware oder Software (virtuelle Appliance) verfügbar, bietet diese Lösung die Funktionen „Device Control“ und „Content Aware Protection“ für Windows XP bis Windows 10 (32 und 64 Bit) sowie Mac OS; auch auf Linux (Suse, Ubuntu, Debian und weitere Distributionen) wird „Device Control“ unterstützt. Im SBC- und VDI-Umfeld wird serverseitig Citrix und Microsoft unterstützt, clientseitig auch die Thin-Clients von Herstellern wie Dell/Wyse oder HP.