Cloud Computing verändert die Geschäftswelt nachhaltig. Zugleich verspricht es Optimierungspotentiale für die Performance IT-gestützter Geschäftsprozesse. Diese Potentiale sind so signifikant, dass kein Weg an der Cloud vorbeiführt.
Wesentlich bei dieser Umstellung ist, dass IT-Chefs ihre bisherigen Investitionen – etwa in Lotus-Infrastrukturen – bewahren, auf eine kapazitätensprengende Datenmigration verzichten und neue Einsatzmöglichkeiten für mobile Endgeräte und browsergestützte Anwendungen erschließen. So reduziert sich nicht nur die Abhängigkeit vom Client-Arbeitsplatz, sondern der Zugang zu Anwendungen und Inhalten wird vereinfacht und an ein Web-2.0-Erlebnis angepasst.
Weiterer Vorteil: Unternehmen können quasi unbegrenzt auf Rechenkapazität zugreifen, ohne ständig in eigenes IT-Personal oder entsprechende Infrastruktur investieren zu müssen. Angesichts der Tatsache, dass im Durchschnitt rund 80 Prozent der IT-Budgets von Unternehmen allein für Wartung und Betrieb verwendet werden und nur rund 20 Prozent für neue Anwendungen, deutet sich ein enormes Einsparpotential an. Doch der wahrscheinlich wichtigste Vorteil dürfte im Gewinn an Agilität liegen, mit der neue Anwendungen eingesetzt und die dafür nötigen Ressourcen mit nur einem Mausklick aktiviert oder abgestellt werden.
Ein entscheidender Schritt, um auch Notes-Anwendungen die Zukunft in der Cloud zu öffnen, ist deren automatisierte Umwandlung in moderne Web-2.0-Applikationen. Denn erst so wird ein betriebswirtschaftlich abbildbarer Rahmen geschaffen: Gegenüber einer manuellen Transformation ist eine drastische Kostenersparnis von bis zu 90 Prozent zu erreichen.
Die von der Group Business Software AG (GBS) entwickelte Transformer-Technologie erlaubt es, normale Lotus-Notes-Anwendungstemplates ohne riskante Datenmigration in einem nahtlosen Prozess in neue XPages-Anwendungen zu transformieren. Integrität und Verlässlichkeit der Lösungen werden so bewahrt. Entscheidend dabei: Die neuen XPages-Applikationen verhalten sich identisch wie die originären Lotus-Anwendungen. Schulungen von Mitarbeitern sind also unnötig. Zusätzlich lässt sich im Rahmen der Transformation anhand von Templates ein einheitliches, CI-konformes Erscheinungsbild der modernisierten Anwendungen sicherstellen.
XPages gibt Entwicklern darüber hinaus das Werkzeug an die Hand, neue leistungsfähige Geschäftsapplikationen zu gestalten, die sowohl im Notes-Client als auch im Web-Browser oder auch in Kombination funktionieren. Bedeutsam ist dabei auch, dass das Aufbauen auf Cloud-basierten Infrastrukturen sehr kostengünstig ist. So eröffnen sich viele Integrationsmöglichkeiten von webbasierten Services, die nicht zuletzt als Grundlage für zukünftige Social-Business-Strategien einen wichtigen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen initiieren können.
Manager wissen seit geraumer Zeit, dass der Unternehmenserfolg nicht nur von der Kompetenz der einzelnen Mitarbeiter abhängt, sondern immer mehr auch von deren optimaler Vernetzung untereinander. Das intelligente Teilen und Austauschen von Wissen ist zum kritischen Erfolgsfaktor geworden; wegweisende Antworten auf diese Herausforderung werden ebenfalls webbasiert gegeben.
Soziale Netzwerke sind ein Beispiel dafür, wie Zusammenarbeit in der Arbeitswelt von morgen aussehen könnte: Mitarbeiter gründen „Communities“, in denen sie an Themen und Wikis zur gemeinsamen Wissensverwaltung arbeiten. In Blogs teilen sie Ideen und Erfahrungen; Aktivitätsfunktionen helfen, Teams zu organisieren und Projekte in einzelne, planbare Schritte zu strukturieren. Über Profile finden sie im Handumdrehen die richtigen Ansprechpartner aus anderen Bereichen und können individuelle Subnetzwerke bilden.
Über „Collaboration as a Service“ können Mitarbeiter mit beträchtlichem Zugewinn an Produktivität vernetzt werden – auch dank allen weiteren Vorteilen der Cloud-Technologie, wie etwa dem problemlosen Zugriff über mobile Endgeräte. Für den IT-Chef eröffnet die Cloud vielversprechende Handlungsspielräume, denn die zugrunde liegenden Automatisierungsmechanismen erweisen sich als Turbo für Zusammenarbeit, Interoperabilität und Mobilität. Auch die Potentiale zur Steigerung der Effizienz von Prozessen sind beträchtlich.
Im Bereich Notes/Domino kann der Eintritt in die Welt der Clouds über eine automatisierte Transformation der Anwendungen ohne riskante Datenmigration erfolgen, ebenso ihr Übergang zu webfähigen Lösungen. Bezogen auf die Zusammenarbeit spielt dabei die Vernetzung von Mitarbeitern und Wissen jenseits der E-Mail eine maßgebliche Rolle.
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