Cisco hat Voice- und Video-Intelligenz breit im Netzwerk verankert
Die neuen Lösungen sind als Bausteine für Ciscos im Jahr 2009 lancierte „Borderless Network“-Architektur gedacht, in der sie drei Kernbereiche fokussieren: zentralisierte Sicherheitsrichtlinien für jede Art von Endgeräten, „Unified Management“ für alle Netzwerkbereiche sowie automatisierte Voice- und Video-Integration auf allen Netzwerkebenen. „In der heutigen Arbeitswelt wird es immer wichtiger, mit einem frei wählbaren Endgerät jederzeit und überall multimediale Netzanwendungen nutzen zu können“, verweist Christian Korff, Director Borderless Network bei Cisco Europa, auf die resultierenden Herausforderungen für die IT, insbesondere im Bereich Security.
Die neue „Identity Services“-Engine ermöglicht den Einsatz unternehmensweit gültiger Sicherheitsrichtlinien für jede Art von Endgerät. Sie unterscheidet dabei kontextsensitiv zwischen firmeneigenen und privaten Devices. Gleichzeitig zentralisiert ISE sämtliche User- und Geräte-Identitäten an einem „Single Point of Management“. ISE erleichtert die Definition und Durchsetzung von Richtlinien, welche die spezifischen Sicherheitsanforderungen des jeweiligen Geschäftskontexts adäquat widerspiegeln. Zur Vereinheitlichung von Identitäts- und Endgerätemanagement ist ISE mit „Prime for Enterprise“ verzahnt.
Prime erstreckt sich über alle Bestandteile des Borderless Network und bündelt bisher getrennt laufende Administrationsprozesse, insbesondere das Nutzer- und Zugriffsmanagement für die gesamte mobile und kabelgebundene Netzwerkperipherie. Diagnose-, Analyse- und Optimierungsfunktionen sollen das Monitoring verbessern und damit auch die Stabilität multimedialer Anwendungen. Die Einbettung von Media-Services in die Cisco-Router ISR G2 und ASR 1000 sowie in die Catalyst-Switches steigert ergänzend sowohl Zuverlässigkeit als auch Performance und erleichtert zum Beispiel die Durchführung von Videokonferenzen.