Unabhängiger vom klassischen PC-Geschäft

Lenovo auf Kurs

Der Zukauf des Handy-Pioniers Motorola und der x86-Serversparte von IBM pushte in dem Ende Dezember abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal den Umsatz des weltgrößten PC-Hersteller Lenovo um 31 Prozent auf knapp 14,1 Mrd. Dollar.

Lenovo-CEO Yang Yuanqing

Motorola trug 1,9 Mrd. Dollar zum Quartalsumsatz bei, die Enterprise Business Group (Server, Storage, Software und Services) rund 1,2 Mrd. Dollar. Das System-x-Geschäft brachte 986 Mio. Dollar ein. Der Gewinn schrumpfte wegen der Kosten für die beiden milliardenschwere Zukäufe um 4,5 Prozent auf 253 Mio. Dollar.

Lenovo will unabhängiger vom klassischen PC-Geschäft werden, das aber immer noch knapp zwei Drittel der Umsätze bringt. In einem Jahr soll jedoch das Smartphone-Geschäft fast 30 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen, sagte CEO Yang Yuanqing. Aktuell sei man bereits drittgrößter Smartphone-Anbieter nach Samsung und Apple und erzielte mit mobilen Geräten 3,4 Mrd. Dollar Umsatz.

Lenovo ist durch den IBM-Deal im Weltmarkt für Server zur Nummer drei hinter HP und Dell aufgestiegen. Das System-x-Business soll im ersten Jahr einen Umsatz von 5 Mrd. Dollar erreichen.

www.lenovo.de

Bildquelle: Lenovo

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