Attachmate gibt heute die Produktfamilie Reflection 2011 R2 zum Vertrieb frei, die die Kernfunktionen von Windows 7 und Office 2010 nutzt. Die aktualisierte Terminalemulationssoftware, die Windows-Anwender mit Host-Applikationen auch auf dem System i verbindet, soll laut Hersteller die sowohl Desktop- als auch die Hostsicherheit erhöhen und IT-Administratoren Tools zur Vorkonfiguration an die Hand geben. Hierdurch seien sie in der Lage, auf eine einzige Konnektivitätslösung zu standardisieren und einfacher auf Windows 7 zu migrieren
Es lassen sich mit Reflection 2011 R2 auch interne Sicherheitsrichtlinien in Kraft setzen, etwa in Form der Maskierung sensibler Daten auf Live-Hostscreens wie z.B. Kreditkarteninformationen. Dies beugt dem Diebstahl der Daten vor und verhindert, dass sie notiert werden können. Zugleich können bestimmte Anwendungen auch für solche Benutzer gesperrt werden, die über eine unverschlüsselte Verbindung darauf zugreifen.
Ebenso können Administratoren verschiedene Zugriffslevel auf vertrauliche Daten am Hostscreen zuteilen, die die Anzeige von Kundendaten einschränken. Darüber hinaus kann Reflection 2011 eine weitere Sicherheitsebene für Hostsystemen über Token-Autorisierung vorlagern und so Organisationen unterstützen, geschäftskritische Systeme und Daten zusätzlich zu schützen.
Ebenfalls neu ist eine browserähnliche Oberfläche (UI-Modus) für Host-Sessions; Anwender können damit mehr Bildschirmoberfläche nutzen und arbeiten, ohne ihre Finger von der Tastatur zu nehmen. Eine neue, in Microsofts .Net-integrierte Steuerung erlaubt es Programmierern, die 5250-Anwendungen mit Visual Studio zu erweitern und zu verbessern, ohne dass die Hostanwendung geändert werden muss.