Der Skype-Touchscreen im Volvo
Skype for Business wird weltweit im Büroalltag bereits von vielen Millionen Menschen für Gruppen-Audio- und Video-Besprechungen genutzt. In den V90-Modellen werden Fahrer und Passagiere künftig ihre via Skype eingehenden Meetings und deren Teilnehmer sofort sehen und ihre Audio-Teilnahme mit einem Click auf dem großen zentralen Display bestätigen können. Die Teilnahme an Video-Besprechungen oder die Ansicht von Präsentationen ist hingegen noch nicht möglich.
„Wir kennen das doch alle. Man sitzt im Auto und will an einem Konferenzgespräch teilnehmen“, sagt Anders Tylman-Mikiewicz, Vice President für Consumer Connectivity Services bei der Volvo Car Group. „Doch entweder versucht man eine stabile Verbindung zu bekommen oder man hat den langen Pin-Code vergessen. Nicht die besten Voraussetzungen, um ein wichtiges Gespräch aus dem Fahrzeug heraus zu führen. Ganz abgesehen davon, dass man währenddessen seine Aufmerksamkeit nicht auf Straße richtet, was ja eigentlich der Fall sein sollte. Mit Skype for Business sind diese Probleme Vergangenheit.“ Dabei lege man den Fokus darauf, die Sicherheit zu gewährleisten und den Fahrer so wenig wie möglich vom Verkehrsgeschehen abzulenken.
Skype for Business ist laut Tylman-Mikiewicz „ein weiterer wichtiger Schritt in unserem Konnektivitäts- und Kommunikations-Angebot im Fahrzeug. Gerade bei den kommenden autonom fahrenden Automobilen sehen wir eine große Zukunft für flexible Arbeitstools, die es den Menschen ermöglichen werden, weniger Zeit im Büro zu verbringen.“ Skype for Business werde im Laufe des Jahres 2017 auch als „Over the air“-Update zur Verfügung stehen, das während der Fahrt über die Verbindung mit dem Smartphone oder im heimischen WLAN geladen und installiert werden kann. Ein Besuch beim Autohändler ist hierfür nicht nötig.
Bildquelle: Volvo