Ein Power7-Wafer mit einer Strukturgröße von 45 Nanometern. Power7+ bringt den "Shrink" auf 32 Nanometer.
Die deutliche Verkleinerung der Strukturbreite auf dem Chip – von 45 auf 32 Nanometer – schafft Platz für zusätzliche „Akzeleratoren“ bestimmter Aufgaben wie Verschlüsselung oder die Erzeugung von Zufallszahlen.
Viel Platz spendiert IBM für mehr L3-Cache; statt 4 MB für jeden der nach wie vor vier, sechs oder acht Prozessorkerne auf dem Chip sind es jetzt 10 MB. Damit finden bei Power7+ statt 32 MB insgesamt 80 MB L3-Cache auf einem Chip Platz, also zweieinhalb mal soviel wie bisher und viermal mehr schneller Zwischenspeicher als Intel dem aktuellen Xeon-Prozessor „Sandy Bridge“ spendiert hat.
Die Taktrate wird bei Power7+ um 10 bis 20 Prozent angehoben, bemerkte Satya Sharma, der Chefentwickler des neuen Prozessors bei IBM,
in einem Interview mit dem Wall Street Journal. Aktuell liegt die Taktrate zwischen 3 GHz in einem Einstiegsmodell Power 720 und 4 GHz im Modell 795, im Turbocore-Modus (mit nur vier aktiven Prozessorkernen) sogar bei 4,25 GHz. Das hieße 3,3 bis 5,1 GHz für das Spektrum möglicher Taktraten bei Power7+.
www-03.ibm.com/systems/de/power/hardware/index.html
Bildquelle: IBM