Weltweit stehen die Unternehmen dabei vor den gleichen Herausforderungen: Es gilt, neue Kunden zu finden und an sich zu binden, Fachkräfte für sich zu gewinnen und das Unternehmen effizient zu steuern. Mittelständische Unternehmen in Schwellenländern sehen einen effektiven Einsatz von Technologie als wichtigste Voraussetzung für ihr Wachstum. Die Ergebnisse werden bekannt gegeben während der European SME Week in Brüssel vom 15. bis 21. Oktober 2012.
Auf die Frage nach ihren Prioritäten für die nächsten zwölf Monaten antworteten mittelständische Unternehmen in Industrie- und Schwellenländern weitgehend übereinstimmend: Im Vordergrund stehen höhere Verkaufszahlen und Umsätze. 53 Prozent der Umfrageteilnehmer in Industrieländern und 55 Prozent in Schwellenländern geben Wachstum als wichtigstes Ziel an. In Indien liegt der Wert bei 76 Prozent, in Großbritannien bei 71 Prozent. Die niedrigsten Werte haben Frankreich mit 25 Prozent und Russland mit 35 Prozent.
Mittelstand rechnet mit Wachstum
94 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Umsätze in den letzten drei Jahren gleich geblieben oder gestiegen sind. 28 Prozent berichteten von Zuwächsen von über 10 Prozent. In 39 Prozent der befragten Unternehmen erhöhten sich die Umsätze um bis zu 10 Prozent. In den nächsten zwölf Monaten erwarten 96 Prozent der Unternehmen eine gleichbleibende oder positive Umsatzentwicklung. Ihre Wachstumspläne wollen die mittelständischen Unternehmen mithilfe von zusätzlichem Personal umsetzen.
Die Untersuchungsergebnisse basieren auf einer Umfrage unter mehr als 1.000 Führungskräften mittelständischer Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 20 und 750 Mio. US-Dollar (rund 15,5 und 580 Mio. Euro). Die Umfrage- und Interviewteilnehmer aus den Industrienationen kamen aus Frankreich, Deutschland, Japan, Großbritannien und den USA. Bei den Schwellenländern waren Unternehmen aus Brasilien, China, Indien, Mexiko und Russland vertreten.
„Wir glauben, dass vor allem beim derzeitigen Wirtschaftsklima, Jungunternehmer und der Mittelstand das Rückgrat der Wirtschaft bilden – sie sind in der Lage, Arbeitsplätze zu schaffen Innovation voranzutreiben und sorgen für wirtschaftliche Stabilität“, sagte Eric Duffaut, der den Bereich Global Ecosystem & Channels bei SAP verantwortet.
Expansion ins Ausland
Auf die Frage nach ihren wichtigsten Zielen für das kommende Jahr, gaben die befragten Unternehmen in allen Ländern an, sich neue geografische Märkte zu erschließen. 28 Prozent der befragten Manager in den Industrienationen waren der Ansicht, dass sie ins Ausland expandieren müssen, um ihren Wettbewerbsvorsprung zu halten. In den Schwellenländern lag dieser Wert bei 22 Prozent.
Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage im Überblick:
www.managementthinking.eiu.com
www.sap.com
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