10.05.2017 Mobilex bietet Field-Service-Management auch zur Miete

Mobiler Service aus der Cloud

Von: Berthold Wesseler

Die Münchener Mobilex AG ergänzt ihr Portfolio um eine Service-Cloud. Damit können Unternehmen die bekannten On-Premise-Lösungen zur Einsatzplanung sowie zur mobilen Anbindung von Außendiensttechnikern ab sofort als SaaS-Lösung beziehen. Der Betrieb der Service-Cloud erfolgt in einem Rechenzentrum in München, das nach ISO 27001 zertifiziert ist.

„Dabei erhalten Kunden den gleichen, bewährten Funktionsumfang der Lösungen wie bei der Bereitstellung vor Ort, sparen sich jedoch den Betrieb der Lösung, können schneller starten und flexibler mit den Anforderungen wachsen“, sagt Marketing-Managerin Patricia Dittmar. Die Vertragsgestaltung laufe beim Mietmodell zwar wie vom Softwarekauf gewohnt ab, doch dank des bewährten Schnittstellen-Konzeptes könne die Bereitstellung in der Service-Cloud sehr kurzfristig erfolgen. Eine Testumgebung für beispielsweise SAP ERP (CS/PM) stehe – dank zertifiziertem SAP-Add-On – innerhalb von etwa drei Tagen betriebsfertig bereit.

Natürlich können auch andere ERP-Systeme über standardisierte Webservices angebunden werden, etwa Microsoft-Lösungen oder AS/400-Anwendungen wie beispielsweise Oxaion. Die Servicedaten der Unternehmen bleiben – trotz Cloud – weiterhin im ERP-System des jeweiligen Unternehmens. Außerdem kann der Datenaustausch über eine Übergabedatenbank wie Microsofts SQL-Server oder Oracle erfolgen, über die Mobilex und andere Systeme gemeinsam lesen und schreiben.

Entscheidet sich ein Unternehmen für die Service-Cloud, übernimmt Mobilex Installation, Betrieb und Support der Lösungen. Die Abrechnung erfolgt in einem monatlichen Subskriptions-Modell nach Anzahl der User. So wissen Unternehmen genau, mit welchen Kosten sie für ihre Einsatzplanungs- sowie für ihre mobile Service- oder Instandhaltungslösung rechnen müssen. Diese Kostentransparenz erleichtert das Controlling, da Kosten pro User und Monat den Einsparungen pro User und Monat gegenüberstehen.

Die Anzahl der Nutzer ist jederzeit nach den aktuellen Anforderungen der Serviceprozesse skalierbar. Zudem lassen sich im Cloud-Modell externe Dienstleister schnell und einfach in den Service-Prozess eines Unternehmens integrieren. Dazu werden für jeden externen Partner eigene Mandanten im gleichen System ohne große Konfiguration oder Anpassung aufgesetzt. Dies erleichtert auch den Wechsel von Dienstleistern.

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