Die iCademy wirbt mit „qualitativ hochwertigen und brandaktuellen Unterlagen“, „Lernspaß in kleinen Gruppen von 4 bis 6 Teilnehmern“, Ausbildern, die aus der Praxis kommen sowie mit einem „pädagogisch sinnvollen und motivierenden Mix aus Präsenz-Trainings, Hausaufgaben und Web-Sessions“. Die iCademy entlaste die Experten der IT-Abteiung von der Ausbildung des Nachwuchses und entfache „die Leidenschaft bei den Junioren“.
Lerninhalte sind Grundlagen und Architektur der IBM i (Hardware, iNavigator, Library-Konzepte, Systembefehle). Aufbauend darauf lernen die Auszubildenden Programmierwerkzeuge (Editoren, Versionskontrollsysteme, Analysewerkzeuge und Debugger) ebenso kennen und nutzen wie grundlegende Programmiertechniken (CL, RPG, ILE, SQL oder Java) oder das Arbeiten mit Webservices sowie Websphere-Basics. Der Preis für ein Jahr Ausbildung: 998 Euro monatlich pro Auszubildender.
Auch wenn es einige Verbesserungsvorschläge gab: Die Auszubildenden des ersten Kurses waren zufrieden, vor allem die Neueinsteiger in Sachen RPG. „Die Inhalte wurden einfach und verständlich erklärt“, lobt z.B. Marvin Noll von der Hörmann KG. „Die Ausbilder gehen immer auf einen ein und helfen in jeder Situation weiter – auch wenn es sich um Fragen dreht, die momentan im Betrieb anfallen.“ Das Programm sei für ihn als Industriekaufmann „echt passend“.
Jens Strohbach (Stroetmann Lebensmittel GmbH) findet gut, „dass wir zwischen den Präsenzterminen wöchentlich einmal ein Meeting per Spreed veranstalten, damit wir nicht alles wieder verlernen“. Die gute Zusammenarbeit mit den Ausbildern und die schnellen Antworten bei Fragen per E-Mail gefielen Patrick Born, Auszubildender IT bei Basler Fashion.
„Die Unterlagen waren oft gut vorbereitet“, so Born weiter. „Man konnte auch immer wieder auf die Lehrkräfte zurückgreifen, wenn etwas unklar war.“ Sein Kollege Fabian Neukum, ebenfalls Auszubildender IT bei Basler Fashion, hätte sich manchmal mehr Praxis und weniger Theorie gewünscht. Die iCademy sei aber auf jeden Fall „ein guter Einstieg für junge IT-Nachwuchskräfte“.
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