11.09.2017 Der Möbelhändler Poco hat S/4Hana Finance eingeführt

Neue Fibu für die Internationalisierung

Von: Jacqueline Althaller

Der Möbelhändler Poco hat nach Angaben des Projektpartners KPS AG in nur acht Monaten sein Rechnungswesen auf SAP umgestellt und damit die Basis für seine Internationalisierung geschaffen. Dabei wurden pünktlich zum neuen Geschäftsjahr am 1. Januar 2017 sämtliche Gesellschaften gleichzeitig umgestellt. Der Termin, den das Projektteam im Mai 2016 festgelegt hatte, konnte plangemäß innerhalb des vorgegebenen Budgetrahmens eingehalten werden.

Poco-Markt in Pforzheim

Poco-Markt in Pforzheim

Grund für die Ablösung: Die bestehende Branchenlösung bei Poco konnte den Schritt in internationale Märkte nicht mehr mitmachen. Gefordert waren Skalierbarkeit, Mehrsprachigkeit, Flexibilität und Unabhängigkeit. Auch die unterschiedlichen fiskalischen Anforderungen in Deutschland und den Niederlanden sollten im neuen System abgebildet werden.

Die Prozesse vereinfacht

Besonders herausfordernd war es, die aktuelle SAP-Software S/4Hana Finance an die bestehenden und für die Branche relevanten Systeme wie die Möbelverwaltung von Ametras und das Archivsystem Proxess anzubinden.

Da das Rechnungswesen zudem sowohl auf den stationären Handel als auch die Online-Shops zugreift, mussten die Systeme 24 Stunden an 7 Tagen in der Woche verfügbar sein. Mit der neuen Lösung ist es darüber hinaus gelungen, Prozesse zu vereinfachen und die Buchhaltung zusammen mit dem Controlling auf eine gemeinsame Datenbasis zu heben.

Partner mit Prozess- und Branchenexpertise

Die Umsetzung erfolgte mit Hilfe der Methode „Rapid Transformation“ von KPS. Mit ihr ist es möglich, neue Prozesse innerhalb einer deutlich kürzeren Projektlaufzeit umzusetzen als beim herkömmlichen Vorgehen. In Verbindung mit dem Allstar-Prinzip von KPS, das auf einem sehr kleinen Projektteam mit erfahrenen Experten basiert, ließ sich das Projekt ohne Verzögerung und im Budgetrahmen realisieren.

„Wichtig war für uns ein Partner mit Prozess- und Branchenexpertise. […] Nur so war es möglich, das Projekt in so kurzer Zeit mit einem so kleinen Projektteam umzusetzen“, zieht Dr. Friedhelm Rudolph, Leiter IT und Controlling bei Poco, zufrieden Bilanz. So wurde SAP Finance erfolgreich eingeführt und dabei in die bestehende Systemlandschaft des Möbelhändlers eingebunden.

Über Poco

Unter dem Motto „Schönes Wohnen für weniger Geld“ betreibt die Poco Einrichtungsmärkte GmbH, Bergkamen, mit annähernd 6.500 Mitarbeitern inzwischen 118 Discount-Einrichtungsmärkte, vor allem in den deutschen Ballungsräumen  – unter anderem im Ruhrgebiet, in Berlin, Hamburg und München. Sie weisen Verkaufsflächen zwischen 3.000 und 13.000 qm auf. Das Sortiment umfasst Möbel, Küchen, Haushaltswaren, Heimtextilien, Tapeten, Bodenbeläge, Teppiche, Elektroartikel, Geschenkartikel, Leuchten, Boutique, Saisonartikel sowie Baumarktartikel. Hinzu kommen Regionallager, die eine hohe Warenverfügbarkeit sicherstellen sollen.

Bildquelle: Poco Einrichtungsmärkte GmbH

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