Vision Solutions: Vertrauen in Disaster-Recovery-Pläne sinkt

Neue Konzepte für die Ausfallsicherheit gefragt

Vision Solutions, Anbieter von Software und Services für die Informationsverfüg-barkeit in AS/400-, Windows-, Unix/Linux- und Cloud-Umgebungen, hat eine Studie zum Einsatz von Tools für „Disaster Recovery“ und „Business Continuity“ vorgestellt.

Alan Arnold, Vision Solutions,

Alan Arnold, Chief Technology Officer bei Vision Solutions, sieht „deutliche Schwachstellen, mit denen man sich beschäftigen muss“.

Im Geschäftsleben, in dem Minute um Minute mehr Daten generiert, gespei-chert und analysiert werden, zählen Sicherungs- und Wiederherstellungs-Strategien zu den Stützpfeilern einer jeden widerstandsfähigen Organisation. Der diesjährige „State of Resilience“-Report zeigt, welche Herausforderungen die Gewährleistung von Datensicherheit und Verfügbarkeit mit sich bringt, aber auch, mit welchen Technologien die 24x7-Verfügbarkeit von Anwendungen und Daten sichergestellt werden soll - u.a. durch Virtualisierung und den Einsatz von Cloud-Lösungen. Die wichtigsten Ergebnisse:

- IT-Chefs beschäftigen sich intensiv mit disruptiven Technologien wie Virtualisierung und Cloud Computing, auch um eventuell andere Technologien abzulösen. Die Teilnehmer an der Umfrage setzen mehr als je zuvor auf die Virtualisierung ihrer Produktions-Server; auch die Zahl derer, die Cloud Computing implementiert haben oder dies planen, hat zugenommen.

- Neue Technologien gewährleisten nicht notwendigerweise eine effiziente Sicherung und Wiederherstellung kritischer Daten, denn ihre höhere Komplexität erfordert einen umfassenden Ansatz beim Management der Datensicherung. Während einzelne Backup-Lösungen einfach zu implementieren sein können, erfordern die Entwicklung eines umfassenden Planes und die Konfiguration unterschiedlicher Produkte ein hohes Maß an Fachwissen. Echte Ausfallsicherheit setzt interoperable und integrierte Sicherheitslösungen voraus, die als Ganzes einfach zu bedienen sind. IT-Leiter müssen sich daher zunehmend mit einheitlichen Sicherungsmethoden beschäftigen, die plattformübergreifend eingesetzt werden können.

- Generell setzen IT-Leiter 2011 auf den gleichen Mix aus Sicherungs-technologien wie im Vorjahr; nach wie vor überwiegt die Bandsicherung. Bei Virtualisierungsstrategien haben sie mit Bedacht auf unterschiedliche Metho-den zum Schutz von virtuellen und physischen Servern gesetzt. Insgesamt mussten die Befragten aber mehr Datenverluste hinnehmen als im Vorjahr; auch die Toleranz gegenüber solchen Verlusten stieg. Hier sieht Visions Chief Technology Officer Alan Arnold deutliche „Schwachstellen, mit denen man sich beschäftigen muss“. Zumal die Umfrage zeige, dass das Vertrauen der Verantwortlichen in ihre Disaster-Recovery-Pläne deutlich gesunken ist.

- Die Forderung der Fachabteilungen nach 24/7-Verfügbarkeit scheint die treibende Kraft hinter dem Einsatz performanter Hochverfügbarkeits-Technologie zu sein. Die Sicherungspläne und -methoden müssen dabei eng auf diese geschäftlichen Anforderungen abgestimmt werden - strategisch wie operational. Geschwindigkeit, Zugänglichkeit und Wiederherstellungsmöglich-keiten stehen hier im Zentrum der Betrachtung. Dabei bleibt abzuwarten, ob die Forderung nach 24/7-Zugang zu Daten auch Auswirkungen auf den Ein-satz klassischer Tape-Lösungen haben wird und ob noch mehr Unternehmen auf Disk- und Software-basierte Recovery-Lösungen setzen werden.

Der vierte jährliche "State of Resilience"-Report analysiert bewährte und neue Technologien zum Schutz kritischer Daten und zur Gewährleitung eines unterbrechungsfreien Betriebs („Business Continuity“). Zu den größten Herausforderungen rechnet die Studie dieses Jahr den steigenden Storage-Bedarf, die explosive Zunahme der von Anwendern generierten Daten, die Integration mobiler Geräte und die wuchernde Serverlandschaft. Für die Studie wurden während des gesamten Jahres etwa 6.300 technische Mitarbeiter und Verantwortliche in Windows-, AIX-, IBM i-, z/OS-, Linux-, HP-UX, Solaris- und anderen Umgebungen befragt.

Alan Arnold sieht Veränderungen bei der Herangehensweise der Unternehmen an ihre Business-Continuity- und Disaster-Recovery-Strategien. „Die Konzepte für die Ausfallsicherheit entwickeln sich weiter“, diagnostiziert Arnold. „So ging es in den vergangenen Jahren vor allem um Disaster Recovery und Risk Management, etwa um die Vermeidung von Datenverlusten durch Hardware-fehler oder Naturkatastrophen. Die aktuellen Daten zeigen, dass das Haupt-augenmerk heute darauf liegt, Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten jederzeit und bedarfsgesteuert alle Information schnell zur Verfügung stellen zu können.“

Während heute etwas größere Datenverluste als akzeptabel gelten als noch in den vergangenen Jahren, hat sich die angestrebte Wiederherstellungszeit nach einem Ausfall drastisch verkürzt. Das liegt laut Arnold daran, dass die Ausfallzeiten immer kritischer werden. „Weitblickende Unternehmen sehen Ausfallsicherheit heute mit anderen Augen“, so Arnold. „Sie fokussieren sich auf die jederzeitige Verfügbarkeit von Daten, um ihren Geschäftserfolg zu gewährleisten." Der komplette Bericht steht in englischer Sprache auf der Vision-Homepage zum Download zur Verfügung.

www.visionsolutions.com

Bildquelle: Vision Solutions

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