Die Arbeit mit Business-Dokumenten einfacher machen soll die Linux-Software Beta UX. Denn wer häufiger mit diesen Dokumenten zu tun hat, weiß: Business-Dokumente stammen aus den unterschiedlichsten Quellen und sind oft uneinheitlich aufgebaute und formatiert – also schwer lesbar und nicht immer einfach zu finden.
Beta UX verwaltet und archiviert Dokumente und Logs mit hohem Durchsatz aus allen wichtigen Unternehmensanwendungen auf den unterschiedlichsten Plattformen – neben IBM i auch z/OS, Unix/Linux, Windows oder SAP. Die Suite besteht aus den Komponenten Content-Master, Distribution-Master und Log-Master. Als Ausgabekanäle kann die Suite Produktionsdrucker, Druckernetze, digitale Distributionssysteme und Anwendungen nutzen.
In das neue Release gingen auch Kundenanforderungen aus der Praxis ein. So werden jetzt mehrere Indexfelder – z.B. Firma, Bereich, Abteilung – in einer hierarchischen Struktur dargestellt. In diese aus dem Windows Explorer bekannte Baumansicht kann der Anwender AFP/Mainframe-Listen und andere Dokumente bei der Verschlagwortung einordnen und darin nach ihnen suchen. Er hat so eine komplette Aktenübersicht bei der Vorgangsbearbeitung.
Die neue Struktur erleichtert auch Gelegenheitsnutzern den Zugriff auf Dokumente erheblich. Sie lässt sich zusätzlich individuell nach Vorgängen und Personen gestalten. Dies bezieht sich auf alle Beta-UX-Komponenten, also auch für Logdateien im Log-Master.
Im neuen Release ist außerdem eine feingranulare Steuerung der Druckprioritäten für verschiedene Abteilungen möglich – sowohl beim manuell angestoßenen als auch beim Batchdruck. Besonders dringliche Dokumente können der normalen Produktion - die maximal zwei Prioritäten nutzt - vorgezogen werden. Damit kann die Produktion adhoc auf den Bedarf an Ausdrucken/Nachdrucken reagieren.
Das Kommandointerface wurde mit Version 4.4 um fünf neue Befehle erweitert, die insbesondere Datenbank-Abfragen und die Datenauswertung transparenter und schneller machen. Der Anteil an in Beta UX eingebundenen Prozessen, die sich automatisieren lassen, wird dadurch erhöht.
Zur Dokumentauswahl steht künftig der LToken als eindeutige, technische Dokumenten-ID für Suchabfragen zur Verfügung. In Fällen, bei denen diese ID bekannt ist, weil sie etwa im Logfile ausgegeben wird, kann der Anwender schneller gezielt auf das betreffende Dokument zugreifen.
Neu sind ferner erweiterte Notiztypen – Thumbnail, Signatur – für die Ansicht von Vorschaubildern oder compliancerelevanten Informationen, ohne das Dokument öffnen zu müssen. Mit Dokument-ergänzenden Sidefiles können Daten beim Einlesevorgang nun auch aus MS-Office-Dokumenten ausgewertet und im Sidefile ein Index für das Hauptdokument hinterlegt werden.
Schließlich ermöglicht Beta UX künftig die Verschlüsselung übertragener Daten nach dem AES-Standard und die Ausgabe von Dokumenten im Unicode-Format UTF-8 – wichtig für international agierende Unternehmen, die dadurch auch nach Indizes in japanischer und arabischer Schrift suchen können.
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