Oliver Schallhorn (links, mit Firmenchef Heribert Fritz) kehrt nach zwei Jahren in der Immobilienbranche zu Fritz & Macziol zurück
Viel Unruhe gibt es derzeit beim Ulmer Systemhaus Fritz & Macziol. Erst schied im vergangenen Jahr Mitbegründer und Namensgeber Eberhard Macziol aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über die künftige Führung aus, dann waren die Schweizer Tochter und der holländische Mutterkonzern Imtech in so dubiose Schmiergeld- und Betrugsaffären verwickelt, dass der Baukonzern im Frühjahr die Trennung von allen IT-Aktivitäten beschloss. Damit steht auch Fritz & Macziol zum Verkauf.
„Ich bin ausgesprochen froh, dass Oliver Schallhorn wieder zurück an Bord ist“, wird Heribert Fritz, der andere Mitbegründer und CEO der Fritz & Macziol Group in der Pressemitteilung zitiert. „Denn er ist jemand, der einen Strick nicht nur in die Hand nimmt, sondern auch daran zieht – und das in die richtige Richtung!“ Sein erneutes Engagement zeige nicht nur seine Verbundenheit zum Unternehmen, sondern belege auch, „dass wir von der Zukunft unserer Unternehmensgruppe überzeugt sind“, so Fritz weiter.
Schallhorn war im Jahr 2002 in die Geschäftsführung von Fritz & Macziol eingetreten und hatte das starke Wachstum der Gruppe in den Jahren danach maßgeblich mitgestaltet. Zu seinen künftigen Aufgaben gehört auch, das Software-Geschäft mit dem heutigen Software-Führungsteam weiter zu entwickeln.
Im Zuge seiner Berufung zum Geschäftsführer für die Fritz & Macziol Deutschland GmbH stellt sich auch das Executive-Board der Firmengruppe neu auf. Es besteht nun neben Schallhorn und CEO Fritz aus Thomas Hofer (CFO), Oliver, Oliver Couvigny, Lutz Kunack und Gernot Hafner (CTO). Zu den Aufgaben des Boards gehören Querschnittsfunktionen wie Finanzen, HR, interne IT, Kommunikation & Group Marketing, technologische Ausrichtung und die Gruppenstrategie.
Bildquelle: Fritz & Macziol