CEO Antonio Perez setzt auf Digitaldruck und den Fokus auf „Imaging for Business"
„Wir wurden durch unsere Transformation revitalisiert und haben uns restrukturiert, um als ein bedeutender Wettbewerber am Markt zu agieren“, so Perez – „schlanker, mit einer starken Kapitalstruktur, einer gesunden Bilanz und der besten Technologie der Industrie.“ Die eigenen Lösungen für den Offset-, Hybrid- und Digitaldruck erlaube es Kunden, den Übergang zum Digitaldruck in der passenden Weise und Geschwindigkeit zu vollziehen.
Kodak befreite sich in dem Verfahren von Schulden in Milliardenhöhe und wurde verlustbringende Bereiche los. So gingen etwa die Geschäftsbereiche Kleinbildfilme und Document Imaging an den Pensionsfonds der britischen Tochter, einen der größten Gläubiger. Außerdem hat das Unternehmen eine Vereinbarung über die Finanzierung des Chapter-11-Ausstiegs in Höhe von 695 Mio. Dollar absolviert, seine Sanierungs-Darlehensgeber und Anleiheinhaber (Second Lien) voll ausbezahlt und sein Bezugsrechtsangebot abgeschlossen, das zum Zufluss von 406 Mio. Dollar als Eigenkapital-Beteiligungen durch nicht besicherte Gläubiger führte.
Die AFP/IPDS-Lösungen, die mit dem Kauf der dänischen Firma Intermate A/S im Jahr 2008 ins Kodak-Portfolio gelangt waren, werden auch weiterhin durch Kodaks Graphics Communication Group unter dem Markennamen Creo angeboten. Dazu zählen vor allem auch Workflow-Lösungen für den Transaktionsdruck in der IBM-Welt.
Bildquelle: Kodak