Durchgängige Systemverfügbarkeit

Norma Group setzt auf UBL On Demand

Um eine bessere IT-Verfügbarkeit rund um die Uhr, höhere Datensicherheit und mehr Flexibilität zu erzielen, hat sich die Norma Group mit Sitz in Maintal bei Frankfurt entschieden, ihre zentrale System i-Umgebung als Managed Service in die Obhut von UBL zu geben. Der Neu-Isenburger IT-Dienstleister betreibt die Systemumgebung nun gespiegelt in zwei voneinander getrennten Rechenzentren.

Der hochwassergefährdete Hauptsitz der Norma Group in Maintal bei Frankfurt

Die Norma Group, entstanden 2006 aus der Fusion der deutschen Rasmussen Gruppe mit der schwedischen Aba Group, ist ein Anbieter von Verbindungstechnik z.B. für Autos, Schiffe, Züge, Flugzeuge und Haushaltsgeräte sowie für Motoren oder Wasserleitungen mit 18 Produktionsstätten, zahlreichen Vertriebsstandorten in Europa, Amerika und Asien sowie etwa 4.500 Mitarbeitern.

Mit einer strategischen Neuausrichtung im ERP-Bereich und der Auslagerung des Rechenzentrums aus dem hochwassergefährdeten Standort der Firmenzentrale will Andreas Miehle, CIO der Norma Group, sowohl die IT-Verfügbarkeit erhöhen als auch Datensicherheit und Flexibilität verbessern. Letztlich soll ein unterbrechungsfreier RZ-Betrieb für eine durchgängige Systemverfügbarkeit an allen Standorten sorgen.

Im Zuge dieser Entwicklung fiel im Jahr 2011 die Entscheidung, die zentrale System i-Umgebung künftig von der UBL Informationssysteme GmbH betreiben zu lassen. Dazu wurde ein längerfristiger Vertrag über Modernisierung und Betrieb der IBM-i-Plattform geschlossen, die auf aktuelle Power-Technologie der IBM umgestellt und gleichzeitig in ein externes Rechenzentrum migriert wurde.

Die Projektdauer für die gesamte Übernahme der ERP-Umgebung in das UBL-RZ beziffert Gerhard Walter, IT-Infrastrukturmanager bei der Norma Group, mit nur sechs Wochen. „Mit Hilfe der UBL gelang uns eine punktgenaue Umstellung ohne Probleme, und zwar gleich am ersten dafür ausgewählten Wochenende“, zeigt sich Walter zufrieden mit dem Projektverlauf. Die ERP-Umgebung wird über zwei Rechenzentren gespiegelt, wobei sich UBL bei der Auswahl der RZ-Standorte besonders anpassungsfähig zeigte.

Dort sollen jetzt die On Demand Services von UBL den 7x24-Betrieb mit Überwachungsfunktionen und fest definierten Wiederherstellungszeiten garantieren. Durch den Einsatz einer bewährten Lösung zur Softwarespiegelung – Bus400 der Firma TSP– erfolgt ein permanenter Datenabgleich zwischen Produktionssystem und Backup-Umgebung in den beiden gespiegelten UBL-Rechenzentren. Gleichzeitig ist die Backup-Infrastruktur in zwei Partitionen aufgeteilt, so dass die Datensicherung unabhängig von der Spiegelpartition des Backup-Systems erfolgt.

Der große Vorteil dieses Konzeptes ist, dass kein Backup-Fenster auf Seiten des Produktionssystems erforderlich ist und dadurch die Systemverfügbarkeit auf 7x24 Stunden ohne Unterbrechung gewährleistet wird. „Die Migration unserer vorhandenen System i-Infrastruktur auf eine neue moderne Umgebung verlief in allen Punkten einwandfrei“, zieht Miehle Bilanz. „Nach der Umstellung und Auslagerung der Systeme erreichen wir nun eine wesentlich bessere Verfügbarkeit und Sicherheit der IT.“

www.ubl-is.de

www.normagroup.com

Bildquelle: Norma Group

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