Die Online-Dashboards geben dem Händler eine Echtzeitsicht auf die Performance seiner Geschäfte sowie ein Frühwarnsystem für Trends.
Dieser Sensor zählt die Anzahl der Passanten mit Smartphone, die am Laden vorbeigehen, und die tatsächlichen Besucher im Geschäft.
Eine Steckdose und ein Internetport genügen, um den Sensor in Betrieb zu nehmen, erklärt Geschäftsführer Christian Wallin, der 42reports.com Ende 2012 gegründet hatte. Sobald angeschlossen, zählt der Sensor die Anzahl der Passanten mit Smartphone, die pro Stunde am Laden vorbeigehen und die tatsächlichen Besucher im Geschäft; darüber hinaus misst er deren Aufenthaltsdauer.
Dazu erfasst 42reports.com die individuelle MAC ID des Smartphones über dessen WLAN-Signal. Der WLAN-Empfang des Mobiltelefons muss hierfür aktiviert sein. Die erfassten Daten werden direkt anonymisiert, um Fremdnutzung oder Profiling zu verhindern. Das über die Einhaltung aller geltenden Datenschutzgesetze in Deutschland hinaus eine anonymisierte Datenerfassung gewährleisten. Die Technik erlaubt es zudem zwischen Neu- und Stammkunden zu unterscheiden.
Online kann sich der Händler sofort einloggen und sieht in seinem Account in Echtzeit Statistiken über Besucherfrequenzen. Zieht das umdekorierte Schaufenster neue Kunden an? Hat die Konkurrenz nebenan mehr Erfolg? Wie erfolgreich war die Flyer-Aktion? Wie viele Stammkunden habe ich wirklich? Dank der Erhebung der Besucherzahlen und Passantenströme erhalten Händler Rückschlüsse auf ihre Marketingmaßnahmen. Sie können nun zeitnah nachvollziehen, ob eine Aktion den gewünschten Erfolg bringt und sich Besucherzahlen erhöhen oder gar neue Kunden gewonnen wurden.
„Mit Offline Analytics bieten wir eine Besucher- und Passantenanalyse für den physischen Handel an“, sagt Wallin. „Das heißt, wir setzen offline das um, was bisher nur im E-Commerce realisierbar war. Wir messen, wie viele Passanten und Besucher ein Laden hat, wie lange sie bleiben und wie oft sie kommen. So helfen wir dem Besitzer, seine Kunden besser zu verstehen und seinen Store zu optimieren, um später mehr Umsatz zu generieren.“
Bildquelle: 42reports.com