Patrik Sallner, CEO von Opus Capita
jCatalog, ein Anbieter von Software für die Beschaffung sowie Management und Distribution von Produktinformationen, beschäftigt in Europa und den USA rund 130 Mitarbeiter und bedient weltweit über 250 Kunden, darunter Konzerne wie Liebherr, Rossmann, IBM, Audi, Schindler und Maersk. Der Umsatz im Jahr 2015 betrug 10 Mio. Euro.
Die Übernahme ist Teil der neuen Strategie von Opus Capitas zum Aufbau eines weltweiten Angebots im Buyer/Supplier-Ökosystem. Die jCatalog-Lösungen in den Feldern eCommerce, Katalog-Management, Procurement und Lieferantenmanagement vervollständigen das bestehende Portfolio im Bereich Purchase-to-Pay inklusive Invoice-Automatisierung, Cash Management, Finanzierung und Connectivity.
„Die Integration von jCatalogs Lösungen und Expertise in unser Angebotsportfolio ist ein wichtiger Schritt auf unserem angestrebten Weg, ein weltweit führender Anbieter im Buyer/Supplier-Ökosystem zu werden“, sagte Patrik Sallner, seit dem vergangenen Jahr CEO von Opus Capita. Stephan Albers, Vorstand von jCatalog, sieht in dem Käufer den „idealen Hafen“ für die Dortmunder. Er ist davon überzeugt, „dass wir mit vereinten Kräften unseren Kunden neuartige Lösungen anbieten und unser Unternehmenswachstum weiter beschleunigen können.“ Albers leitet ab sofort den Produktbereich Buyer/Supplier-Ökosystem bei Opus Capita und wird zudem in das Führungsteam der Gruppe aufgenommen.
Opus Capita, eine Tochter der finnischen Post, ist Spezialist in der Automatisierung von Einkaufs-, Finanztransaktions- und Dokumentenprozessen mit über 30 Jahren Erfahrung in diesem Bereich. Mit Dienstleistungen und Lösungen wird das gesamte Spektrum der Finanzprozesse abgedeckt mit dem Ziel, mittlere und große Unternehmen bei der Optimierung ihrer internationalen Geschäftsprozesse zu unterstützen. Die Leistungen reichen bis zum kompletten Business Process Outsourcing.
Die Tochter der Posti Group Corporation (bis 2013 unter dem Namen Itella agierend) hat Niederlassungen in acht europäischen Ländern, beschäftigt rund 2.000 Spezialisten und erzielte 2015 rund 257 Mio. Euro Nettoumsatz mit der Automatisierung von Finanzprozessen per Outsourcing oder als Service - für mehr als 8.000 Klienten mit Endkunden in über 54 Ländern. Der deutsche Hauptsitz befindet sich in Hannover; hierzulande werden rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.