Filter aus dem Programm von Schmachtl, einem österreichischen Spezialisten für elektrische Antriebe und Pumpen
120 der rund 150 Mitarbeiter des österreichischen Spezialisten für elektrische Antriebe und Pumpen sollen ab Herbst nächsten Jahres mit der ERP-Software Oxaion Business Solution arbeiten, denn sämtliche Geschäftsprozesse werden bis dahin darin abgebildet. Angesichts der tiefgreifenden Änderungen in der IT ist es nicht verwunderlich, dass die Auswahl der künftigen ERP-Lösung mit äußerster Sorgfalt in einem mehrstufigen Evaluierungsprozess unter Einbeziehung aller Fachabteilungen erfolgte.
„Neben der Funktionalität war es ausschlaggebend, dass wir unsere Prozesse weitestgehend im Standard abbilden können“, erläutert IT-Leiter Horst Brückler den Entscheidungsprozess bei Schmachtl. „Das ist für den Betrieb bzw. die zukünftige Weiterentwicklung von großer Bedeutung.“ Bereits er Auswahlprozess habe sehr deutlich gemacht, dass Oxaion unsere Anforderungen hier am besten abdecke. „Einige für uns notwendige Erweiterungen, die auch für andere Kunden nützlich sind, wie z.B. die Messung der Durchlaufzeiten von Anfrage bis Auslieferung, werden sogar in den Standard übernommen“, freut sich Brückler. „Diese Kundennähe ist ein Aspekt, den wir zu schätzen wissen und der in der ERP-Branche nicht selbstverständlich ist.“
Vor Beginn der ERP-Auswahl wurde bei Schmachtl anhand einer umfassenden internen Prozess-Evaluierung ein Kriterienkatalog aufgebaut und dieser dann an insgesamt 20 Anbieter übermittelt. Davon erreichten insgesamt acht Firmen die erste Auswahlrunde, da sie die wesentlichen Anforderungen des Unternehmens erfüllen konnten. Im Rahmen eines halbtägigen Workshops überprüfte man dann auf Basis vordefinierter Geschäftsfälle aus Vertrieb, Service und Produktion den Abdeckungsgrad von wichtigen Geschäftsprozessen im Standard. Die Mitglieder des Auswahlteams, in das rund 20 Mitarbeiter aus IT und den verschiedenen Fachabteilungen involviert waren, wählten daraus mithilfe eines Beurteilungsbogens drei Anbieter aus.
In der zweiten Runde wurden in zweitägigen Workshops mit zwei verschiedenen Gruppen alle wesentlichen Geschäftsfälle von Schmachtl anhand eines 86-seitigen Dokumentes analysiert. Ob Handel, Produktion und Montage, Fertigung, Lagerverwaltung, Finanz- und Rechnungswesen, Berichtswesen, Business Intelligence oder CRM – fast kein Bereich blieb außen vor. Auch IT-Themen wie Benutzeradministration, Intranet/Extranet sowie Webshop wurden kritisch hinterfragt und anhand eines Fragebogens bewertet.
„Es war eine eindeutige Teamentscheidung“, sagt Brückler. „Summa summarum erreichte Oxaion das beste Ergebnis.“ Am 1. September sei der Projektstart für die rund einjährige Einführung erfolgt, die mit der Schulung der ersten Key-User beginne. Im Frühjahr soll dann der Testbetrieb starten, in dem sukzessive sämtliche Prozesse durch die Fachabteilungen abgenommen werden.
Bildquelle: Schmachtl