Der Shop am Frankfurter Flughafen, eines von zehn eigenen Ladengeschäften des Taschenherstellers Picard
Ausschlaggebend für diese Software-Entscheidung bei dem Familien-unternehmen: Die plattformoffene Lösung kann das erprobte Client/Server-Konzept von Picard abbilden, denn die Java-Anwendung unterstützt auch die Kombination von IBM-i-Servern mit Linux-Clients. Trotz einer heterogenen Anwenderstruktur sollen alle Mitarbeiter von der neuen Zeitwirtschaft profitieren – inklusive „Employee Self Service“ und Workflow-Management.
„Wir bekommen eine Lösung, die fachlich und technisch zu uns passt“, sagt Stefan Frenzel, kaufmännischer Leiter bei Picard. „Die Funktionen unterstützen die Kollegen im kaufmännischen Bereich ebenso wie die in der Produktion. Für uns alle wird die Arbeit mit der Zeiterfassung einfacher und transparenter.“
Am Firmensitz in Obertshausen arbeiten circa 200 Mitarbeiter an der Entwicklung der Kollektionen, in der Produktion der hochwertigen Taschenkollektion „Made in Germany“, im Einkauf der Materialien für die ausländischen Fertigungsstätten in Bangladesch, Tunesien und in der Ukraine sowie in den Bereichen Fertigungskontrolle und Know-how-Transfer.
Abgelöst wird eine aktuell im Einsatz befindliche Software, die den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde. Workflow-Unterstützung und Auswertungsmöglichkeiten hatten von den Mitarbeitern der Personalabteilung schmerzlich vermisst; außerdem fehlten Weiterentwicklung und Support sowie die Sicherheit, künftige Anforderungen flexibel abbilden zu können.
Ausschlaggebender Faktor bei der Auswahl einer neuen Lösung war aber: Sie musste in die vorgegebene technische Infrastruktur passen. Picard setzt auf eine Client/Server-Kombination aus IBM-i-Server und Linux-Clients. Das ist ungewöhnlich, bietet dem Unternehmen aber den Vorteil stabiler Hardware in Verbindung mit einer flexiblen, kostengünstigen und schlanken Client-Infrastruktur.
Veda bestand die Vorabtests mit HR Zeit in dieser Umgebung und überzeugte in der Funktionalität; die Mitarbeiter in der Personalabteilung rechnen mit einer deutlichen Entlastung und Zeitersparnis. „Picard kann erprobte Technik beibehalten und bekommt eine moderne Zeiterfassung, die Papierkriege für immer beendet“, verspricht Veda-Manager Daniel Schulteis.
Elektronische Workflows reduzieren ihre „händische“ Erfassungsarbeit – und neue Module eröffnen die Möglichkeiten moderner Online-Kommunikation und -Information. Mitarbeiter können Abwesenheiten selbst beantragen und im Rahmen des Workflow-Managements mit ihren Vorgesetzten abstimmen. Die „Employee Self Services“ ermöglichen die Einsicht in Zeit- und Urlaubskonten. Diese Services sind auch den Mitarbeitern in den zehn Stores zugänglich und werden allen Produktionsmitarbeitern, die nicht über eigene Computerarbeitsplätze verfügen, über neue Terminals zur Verfügung gestellt.
Bildquelle: Picard Lederwaren GmbH