Briefchef Gerdes: „Weitere Brücke zwischen klassischen Dialoglösungen und der digitalen Welt“
„Seit 2010 bauen wir das Geschäftsfeld Online-Marketing sukzessive auf“, sagte Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Brief. Mit Optivo könne man Werbetreibenden technische Lösungen und Services zum Ausbau des Bestandskundengeschäfts bieten. „Die Zukunft des Dialogmarketings liegt in intelligent kombinierten Kampagnen, die die jeweiligen Stärken der On- und Offline-Medien optimal miteinander kombinieren“, so Gerdes, der damit „eine weitere Brücke zwischen den klassischen Dialoglösungen und der digitalen Welt“ bauen will.
Die Optivo-Technologien eignen sich besonders für crossmediale Dialoglösungen. Denn dass E-Mail-Marketing hier eine bedeutende Rolle spielen kann, haben Tests bestätigt, die von der Post mit mehreren Kunden zur Steuerung von Kampagnen durchgeführt worden sind, bei denen auch Werbebriefe und E-Mails kombiniert wurden. Klares Ergebnis der Testkampagnen: In allen Fällen war die gezielte crossmediale Ansprache deutlich erfolgreicher als die monomediale.
Optivo wurde 2001 gegründet und beschäftigt heute rund 85 Mitarbeiter; über 850 Kunden aus verschiedenen Branchen nutzen Software und Services des Unternehmens. Es handelt sich hierbei sowohl um mittelständische als auch größere Unternehmen und Konzerne. Als 100-prozentige Tochter der Deutschen Post soll Optivo mit der bisherigen Geschäftsleitung und Belegschaft weiterhin selbständig agieren.
Neben Optivo gehören weitere Online-Player zum Post-Konzern, der 2010 beispielsweise Europas größte Targeting-Plattform Nugg.ad übernahm, 2012 erfolgte der Erwerb von Intelli Ad Media, einem Bidmanagement-Anbieter für Suchmaschinenmarketing und Multichannel-Tracking.
Bildquelle: Deutsche Post DHL