Der Prozess der Verschiebung einer Core-Aktivierung von einer Box des Unternehmens zur anderen kann mit dem neuen Feature automatisiert werden, ohne dass IBM involviert werden müsste – auch weil die Preise so umgestaltet sind, dass diese Verschiebung selbst zwischen unterschiedlich schnellen Prozessoren erfolgen kann. Ein schneller Prozessor kostet einen Aufpreis, der in der Größenordnung von etwa fünf Prozent einer Core-Aktivierung liegt – auch wenn die Geschwindigkeitsdifferenz größer ist. Die Preise wurden bisher allerdings nur in Nordamerika angekündigt.
Voraussetzung: Alle Power7+-Server des Pools müssen mit ein- und derselben Hardware-Managementkonsole (HMC) bzw. einem redundanten HMC-Set verbunden sein. Ein Vorteil neben Erleichterungen bei Upgrades und dem verbesserten Rebalancing von Workloads im Server-Pool: Es lassen sich einfacher Wartungsfenster schaffen, weil nicht nur die Workloads, sondern auch die Prozessor-Aktivierungen im Server-Pool nach Bedarf verschoben werden können. Bedenkt man, dass im nächsten Jahr auch ein Upgrade-Pfad von Power7+ auf Power8 gangbar wird, will IBM Kunden mit älteren Power7-Modellen 770 und 780 mit dem Pooling ein Upgrade auf die aktuelle Prozessortechnologie schmackhafter machen.
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IBM-Ankündigung der Power Enterprise Pools