Erweiterung des RDP-Protokolls optimiert die Darstellung von Multimedia-Inhalten im LAN
Mit dem Service Pack 1 für Windows 7 und Server 2008R2 hat Microsoft den Multimedia-Beschleuniger RemoteFX eingeführt. Diese Entwicklung der Firma Calista ist eine Erweiterung des RDP-Protokolls und optimiert die Darstellung von Multimedia-Inhalten im LAN. Auch bereits vorhandene RDP-Clients können RemoteFX nutzen, sofern sie von einem Server 2008R2 mit Service Pack 1 bedient werden.
Das gilt ab sofort auch für alle Thin Clients der Aachener Rangee GmbH. Arbeiten sie mit dem Betriebssystem Windows Embedded, unterstützen sie RemoteFX in vollem Umfang. Doch auch Geräte mit Linux können die Grafikfunktionen von RemoteFX über ein Software-Modul von FreeRDP nutzen. FreeRDP ermöglicht außerdem, mit einem Rangee Linux-basierten Thin Client, einen zweiten Bildschirm als erweiterten Bildschirm in einer Windows-Session zu nutzen.
Das TC-Modell Rangee 3505 erlaubt zudem die Drehung des zweiten Bildschirms (L-Scale). Diese Funktion wird etwa im Steuerberaterumfeld genutzt, um gleichzeitig Dokumente im Hochformat zu bearbeiten und die Buchungssoftware auf dem Standardmonitor zu nutzen. Für die Nutzung von RemoteFX sind allerdings bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen. Zum einen ist eine Virtualisierung mittels Hyper-V erforderlich, zum anderen ist eine leistungsstarke Grafikkarte auf Server-Seite mötig.
Bildquelle: Rangee GmbH