Dank thermischer Analyse lassen sich Temperaturprobleme bei Server-Racks schnell erkennen
„Kühlung und Stromversorgung verbrauchen in Rechenzentren ähnlich viel Energie wie die eigentliche Rechentechnik“, weiß Christian Herzog, Bitkom-Experte für IT-Infrastruktur. Weil die Investitionen in die RZ-Infrastruktur in der Regel über zehn bis zwanzig Jahre abgeschrieben werden, lohnt sich ein vorzeitiger Austausch älterer Anlagen für die Betreiber nur selten. Das würde sich mit einem Förderprogramm ändern.
Rechenzentren verbrauchen in Deutschland rund 1,8 Prozent des gesamten Stroms, also rund 10 Terawattstunden jährlich. Herzog schätzt, dass davon rund ein Fünftel in älteren Rechenzentren für Kühlung und Stromversorgung benötigt wird. Würde die Effizienz dieser Anlagen nur um zehn Prozent erhöht, so sparte dies rund 200 Gigawattstunden im Jahr, umgerechnet 115.000 Tonnen Kohlendioxid.
Bildquelle: Rittal