Vermeidung von über 100.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr möglich

RZ-Modernisierung hilft dem Klima

Staatliche Zuschüsse für die Modernisierung älterer Rechenzentren können messbar helfen, die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Darauf weist der IT-Verband Bitkom in seiner Stellungnahme zum „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ der Bundesregierung hin. Das ressortübergreifende Programm will die Bundesregierung im November beschließen.

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„Kühlung und Stromversorgung verbrauchen in Rechenzentren ähnlich viel Energie wie die eigentliche Rechentechnik“, weiß Christian Herzog, Bitkom-Experte für IT-Infrastruktur. Weil die Investitionen in die RZ-Infrastruktur in der Regel über zehn bis zwanzig Jahre abgeschrieben werden, lohnt sich ein vorzeitiger Austausch älterer Anlagen für die Betreiber nur selten. Das würde sich mit einem Förderprogramm ändern.

Rechenzentren verbrauchen in Deutschland rund 1,8 Prozent des gesamten Stroms, also rund 10 Terawattstunden jährlich. Herzog schätzt, dass davon rund ein Fünftel in älteren Rechenzentren für Kühlung und Stromversorgung benötigt wird. Würde die Effizienz dieser Anlagen nur um zehn Prozent erhöht, so sparte dies rund 200 Gigawattstunden im Jahr, umgerechnet 115.000 Tonnen Kohlendioxid.

www.bitkom.org

Bildquelle: Rittal

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