Weil die neuen Flash-Speicher laut Hersteller außerdem fast den doppelten Durchsatz liefern, gemessen sowohl in I/O-Operationen pro Sekunde als auch in MB/s, kann die Zahl der SAS-Controller und benötigten Plattensteckplätze reduziert werden. Allerdings ist bei Konfiguration einiges zu beachten, da ein SAS-Controller bzw. -Adapter aus Performance-Gründen nicht die gleiche Zahl von SSD-Laufwerken steuern kann wie bei den leistungsschwächeren Modellen mit 69 bzw. 177 GB. Außerdem können unterschiedliche SSD-Modelle nicht an einem Adapter betrieben werden. Allerdings sind die neueren PCIe Gen2- SAS-Adapter wesentlich leistungsstärker als die älteren PCIeGen1- oder PCI-X-Adapter und können daher auch mehr SSD-Laufwerke steuern als ihre Vorgänger.
Das neue 387 GB SFF SSD implementiert die zweite Generation der Flash-Speichertechnologie „Enterprise Multi-Level Cell“ eMLC, die mit 20.000 bis 30.000 mehr Schreibzyklen als die wenigen tausend Schreibzyklen in der Konsumelektronik erlauben soll. Die neue eMLC-Generation verspricht laut IBM signifikante Verbesserungen bei Performance und Kapazität und letztlich auch beim Preis-/Leistungsverhältnis. Dazu kommen noch ein neuer SAS-Adapter für die SSDs, eine neue Gigabit-Ethernet-Karte mit vier Ports und ein DAT160-Bandlaufwerk mit USB-Anschluss; weil IBM i noch keinen USB-Treiber kennt, ist der Anschluss dieses DAT-Laufwerkes nur über VIOS möglich.
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