Detailaufnahme aus der Produktionssimulation
Die Umsetzung von „Industrie 4.0“ ist bislang für viele Unternehmen nicht möglich: Die wenigen existierenden Referenz-Implementierungen sind sehr kosten- und zeitintensiv. Zudem wäre eine enorme Umstellung der vorhandenen Infrastruktur nötig. Die hohen Projektrisiken und der Mangel an konkreten Werkzeugen zur Digitalisierung hemmen dringend benötigte Innovationen.
„Der Mittelstand hat weder die Zeit, noch die finanziellen Möglichkeiten, mit Millionenprojekten die digitale Transformation einzuleiten“, weiß Manfred Stetz, der Geschäftsführer von United Planet. „Pragmatische Lösungen, klare Kosten-Nutzenbetrachtungen aber vor allem eine große Portion visionäres, unternehmerisches Denken wird die digitale Revolution und die Wettbewerbsfähigkeit in der Industrie bestimmen.“
Als Beispiel soll ein Co-Innovationsprojekt dienen, in dem der Portalspezialist United Planet und die Sick AG jetzt eine Implementierung umgesetzt haben. Ziel ist die Symbiose von Sensoren und Software in einer Plattform, auf der hochgradig individuelle Anwendungen aus der Industrie abgebildet werden.
Die Produktions-Simulation zeigt, wie die Kombination innovativer Sensor-Technologie mit dem Portal-Framework Intrexx eine 360-Grad-Sicht auf die Produktion ermöglicht. Eine Workflow-Engine erlaubt den direkten Zugriff auf sämtliche Sensoren über die sogenannte „Sick Communication Library“ (SCL).
Mit Hilfe dieser Technologie können Unternehmen Kennzahlen aus der Produktion und der Anlageneffektivität mit überschaubarem Aufwand in Webapplikationen bringen – auch mobil auf Smartphones. Dadurch wird es möglich, Kunden und Zulieferbetriebe einzubinden und den gesamten Lebenszyklus eines Produktes zu erfassen.
Intrexx kann auf Ereignisse reagieren, die von den Sensoren gemeldet werden, aber auch komplette Konfigurationen von Sensoren verändern – z.B. Vergleichsbilder zur Mustererkennung in optischen Sensoren an das gerade hergestellte Produkt anpassen.
Bildquelle: United Planet Gmb