Dabei ist für E+P die Beibehaltung der erfolgreichen Single-Source-Strategie wichtig. Mit der Software von Cobol-IT (einem Open-Source-Compiler und Tools für Entwicklung, Modernisierung, Instandhaltung und Produktion von Cobol-Programmen) wird das Lagersystem ohne Änderung am Businesscode auf offene Systeme portiert, während seine Entwickler der Plattform IBM i weiter treu bleiben. Die Besonderheit dabei ist, dass die Systemlandschaft für Windows und Linux identisch ist. Das grafische Frontend vom LFS soll auf allen Plattformen weiter mit Digias C++-Bibliothek Qt bereitgestellt werden.
„Die Herausforderung für Cobol-IT bestand nicht nur darin, die laufende Anwendung auf einen anderen Compiler zu heben“, so Jens Schumacher, Geschäftsführer des Vertriebspartners Cobol-works aus Jena. „Die Entwickler sollten auch ein modernes und stabiles Entwicklungsumfeld erhalten.“ Eine wesentliche Anforderung sei das „Attached Debugging“ gewesen, das Eingreifen in einen laufenden Prozess. Überhaupt war kein Dienst nach Vorschrift gefragt.
„Wir konnten aufzeigen, dass es für Attached und Remote Debugging keines umfangreichen Visual Studios bedarf“, so Schumacher. Technisch wurde die Umstellung von der Firma Easirun Europa begleitet. In dieser Form konnten die Anwendungen binnen fünf Monaten umgestellt werden. Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Projekt ist für Schumacher, „dass wir bewiesen haben, dass die dauerhafte Portierung komplexer Anwendungen von der iSeries auf Linux und Windows funktioniert“.
www.cobol-works.de
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