Golden Gate 11g Release 2 verbessert Oracles AS/400-Anschluss

Software zur Echtzeit-Datenintegration

Als Komponente seiner Middleware Fusion bietet Oracle die neueste Version der Software Golden Gate 11g Release 2 (R2) an. Zu den Verbesserungen bei der Datenintegration in Echtzeit für IT-Anwendungen zählt auch eine „erweiterte Plattformunterstützung“ für die Datenerfassung und -bereitstellung mit DB2 auf iSeries-Servern, wie der Softwarekonzern in einer Presseinformation mitteilt.

Mit Golden Gate als ETL-Werkzeug (zum „Extrahieren, Transformieren, Laden der Daten) lassen sich sowohl Hochverfügbarkeits- als auch Data Warehouse-Szenarien realisieren. Neu für AS/400-Anwender, die Oracle schon seit Herbst 2010 mit Golden Gate an seine Datenbankwelt anbindet, sind eine Unicode-Schnittstelle zur Datenbank DB2 for i sowie die Unterstützung des „Java Message Service“ (JMS). Golden Gate 11g bietet jetzt eine log-basierte Datenerfassung und -bereitstellung in DB2 for i; auch der bidirektionale Datenaustausch zwischen DB2 for i und JMS-basierten Messagingsystemen ist nun möglich.

Das neue Release unterstützt laut Hersteller auch „Systeme mit hohem Datenvolumen, weltweite Implementierungen und heterogene Plattformen und optimiert dabei die Datenerfassung sowie die Sicherheit.“ Als weitere Verbesserungen des Golden Gate 11g Release 2 (R2) zählt Oracle auf: Verbesserte Einblicke in das Geschäft, Query-Offloading um die OLTP-Leistung zu erhöhen, Datenmigration mit Zero-Downtime, Disaster Recovery und Active-active-Synchronisation von Datenbanken für permanente Datenverfügbarkeit.

Als neue Funktionen erwähnt werden „Integrated Capture“ mit der Oracle-Datenbank, so dass sich veränderte Daten auch bei großen Volumina und hohem Durchsatz schnell erfassen lassen. Ebenfalls neu ist die Erfassung und Bereitstellung von komprimierten Objekten in der Datenbank sowie die bessere Erkennung und Lösung von Konflikten.

Außerdem erleichtert die Unterstützung für Unicode laut Hersteller den weltweiten Einsatz von Golden Gate 11g R2 durch die Möglichkeit, mit Datenbanken eingesetzt zu werden bzw. Daten von Datenbanken zu erfassen, die Multi-byte/Unicode Zeichensätze verwenden. Verbessert worden sei neben der Unicode-Unterstützung von DB/2 auf der AS/400 und ihren Nachfolgern auch die Zusammenarbeit von Golden Gate mit den Datenbanken MySQL, Microsoft SQL Server, Sybase, Teradata und DB2 z/OS.

Die Administration will Oracle, durch ein „Golden Gate“-Plugin für den Oracle Enterprise Manager erleichtern; es erlaubt das Monitoring und gestattet einen konsolidierten Blick auf alle Implementierungen von Golden Gate 11g R2 im Unternehmen. Das Plug-In unterstützt laut Hersteller auch Detailansichten auf Golden-Gate-Instanzen direkt im Enterprise Manager, misst Schlüsselwerte, stellt sie grafisch dar und erstellt automatisiert Benachrichtigungen sowie Tickets.

www.oracle.de

Bildquelle: Gerd Altmann/Pixelio.de

Presseinformation von Oracle zu Golden Gate 11g R2

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