Sparkurs nach dem besten Quartal aller Zeiten

Starke SAP

SAP lässt die Krise links liegen, meldeten die Agenturen nach Vorlage der vorläufigen Bilanzzahlen für das beste zweite Quartal der Geschichte des ERP-Herstellers. Umsatz (+18 Prozent auf 3,9 Mrd. Euro) und Gewinn lagen über den Erwartungen der Experten; das Betriebsergebnis nach IFRS stieg um sieben Prozent auf 920 Mio. Euro.

Wermutstropfen: Die operative Marge, also das Verhältnis zwischen Gewinn und Umsatz, fiel im ersten Halbjahr um 2,4 Prozentpunkte auf 23,6 Prozent. Die Gründe: eine höhere Einstellungsrate, eine generelle Zunahme der Kosten, die kostspielige Übernahme von Successfactors und Abfindungszahlungen. Bis zum Jahr 2015 hat SAP das ehrgeizige Ziel, eine Rendite von 35 Prozent zu erreichen. Das heißt: Es soll gespart werden.

Durch das organische Wachstum und die Übernahme von Successfactors stieg die Zahl der Mitarbeiter weltweit deutlich und liegt nun erstmals über der Marke von 60.000. In den ersten beiden Quartalen kamen über 5.200 neue Mitarbeiter zu SAP; mehr als 3.000 wurden neu eingestellt, die anderen kamen mit Zukäufen.

www.sap.de

Bildquelle: SAP AG

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